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Seite 1 von 2 Der Templerorden stellt zum Zeitpunkt seiner Gründung ein außerordentliches Ereignis dar. Der Orden vereinigt die Ideale des Adels, die damaligen Ritter, und der Mönche. Der Orden ist somit der erste geistliche Ritterorden gewesen. Der Name Templer stammt von der Gegebenheit ab, das König Balduin im Jahre 1119 einen Flügel der Al-Aqsa-Moschee den Rittern als Quartier anbot. Diese Moschee soll einer Legende nach auf den Ruinen des salomonischen Tempels gebaut sein, und seit diesem Tage sind die Ritter als "Orden Ritterschaft vom Tempel zu Jerusalem" bekannt.
 Flurplan des Tempels von Jerusalem; Quelle der Inspiration für Konstruktionen des Templarordens (Foto: GNU)
Gründung
Der Orden wurde unter dem Namen "Armen Bruderschaft vom Tempel zu Jerusalem? von Hugo von Payens, Gottfried von St. Omer und sieben weiteren Rittern gegründet. Die Gründung war wahrscheinlich zwischen dem Jahr 1118 und 1119. Die ersten Mitglieder, die alle aus Frankreich stammten, hatten die Aufgabe, die Pilgerstraßen und die Heiligen Stätten zu sichern.
Aktivitäten
Die Templer waren in einige Schlachten verwickelt, aber ihre Hauptaufgabe war die Kontrolle der Transporte, die Güter und Gold ins heilige Land brachten. So erfanden die Templer Kreditbriefe, ein Vorläufer der heutigen Banknoten und schufen die ersten Techniken zur Buchführung. Ihre finanziellen Einkünfte erwirtschafteten die Templer unter anderem mit Geldanleihen. Ihre Ruf war so gut und makellos, das selbst Moslems mit ihnen Geschäfte machten.
Ende des Ordens
Im Jahre 1305 wurde der Orden der Ketzerei beschuldigt. Dem Ordnen wurden anti-christliche Aufnahmezeremonien und homosexuelle Handlungen vorgeworfen. Unter dem Druck des damaligen Königs Philipp IV. beugte sich der ebenfalls aus Frankreich stammende Papst Klemens V. dem Templerorden aufzulösen. Daraufhin wurden an einem Freitag den 13. im Oktober 1307 alle Templerritter und deren dienenden Brüder verhaftet. 1309 zählte man in den Gefängnissen von Paris, wo die Templer hingebracht

wurden, 546 Gefangene. Die Untersuchungen der Inquisition zogen sich über 7 Jahre hin. Die Todesurteile wurden alle vollstreckt, nachdem die Templer unter Folterungen gestanden oder mit Falschaussagen angeklagt, beschuldigt und verurteilt wurden. Aber nicht überall war die Macht des Königs Philipp IV. so groß wie in Paris. In vielen anderen Städten wurden die Templer nicht zum Tode verurteilt. Einige Städte verfolgten die Templer gar nicht und hat auch kein Interesse an irgendeiner Bestrafung. Aber durch die Eliminierung der Führung in Paris war der Orden zerschlagen, so dass der Einfluss der Templer nur noch lokal auszumachen war.
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