Karl Koch Drucken

Karl Werner Lothar Koch wurde am 22. Juli 1965 in Hannover geboren und war ein bekannter deutscher Hacker in den 1980er Jahren. Er nannte sich selbst "Hagbard", nach "Hagbard Celine" einer Hauptfigur eines Romans. Es wird als Erfinder der ?Trojanischen Pferd? Software angesehen und war in der elektronischen Spionage während des Kalten Krieges verwickelt. Sein plötzlicher Tod ist bis heute nicht völlig aufgeklärt.

Geschichte

Wie sein Spitzname andeutet, war Koch stark von der Roman Trilogie "Illuminatus" von Robert Anton Wilson und Robert Shea beeinflusst. Deswegen war sein Hackername der Name der Hauptfigur des Romans (?Hagbard"). Koch war Kokain abhängig und extrem paranoid. Es war überzeugt es würde gegen die Illuminaten kämpfen, genau so wie sein literarischer Namensgeber in den Romanen von Wilson und Shea.

Koch war dem "Chaos Computer Club" (CCC) angehörig und arbeitete mit den Hackern bekannt als ?DOB?, ?pengo? und ?urmel? zusammen. Er verkaufte in den 1980er Jahren mit diesen Hackern zusammen gehackte Informationen über das US Militär an den KGB. 1984 gründete Karl Koch ebenfalls einen Ableger des CCC in Hannover.

Karl Koch war ein überzeugter Anarchist und Hacker, der der Einstellung folgte: "Wissen muss für jeden Mensch gleich zugängig sein!"

Sein Tod und Ungereimtheiten

Koch wurde in einem Waldgebiet nahe Hannover Tod aufgefunden. Er war stark verbrannt und man nahm als Todesursache Selbstmord durch Selbstverbrennung an. Der Todestag war vermutlich der 23.05.1989.
In der Hackerszene legten sich die Gerüchte  um seinen Tod aber nicht, da Unstimmigkeiten am Fundort daraufhin wiesen, dass die Leiche bewegt worden war. Dies könnte zu dem Schluss führen, dass Koch an einer anderen Stelle gestorben ist und dort nur abgelegt worden war. Ebenso fand man bei der Leiche keine Schuhe. Viele Hacker glauben aufgrund der Unstimmingkeiten an eine Liquidierung durch einen ausländischen Geheimdienst.

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