| Thule Gesellschaft |
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Seite 1 von 3 Die Thule-Gesellschaft war eine rechtsradikale Geheimgesellschaft, die zum Ende des 1. Weltkrieger im Jahre 1918 von Rudolf von Sebottendorff gegründet wurde. Die Geheimgesellschaft ist nach der Insel Thule benannt, die in der Kultur der alten Griechen eine mystische Bedeutung hatte. Die Thule Gesellschaft war Teil der "völkischen Bewegung" in Deutschland. Die Mitglieder waren aus den obersten Rängen der Nazi Partei wie Rudolf Hess und Alfred Rosenberg.
Gründung der Geheimgesellschaft
Die Gesellschaft wurde im Januar 1918 im Auftrag des völkischen "Germanen-Ordens" von Rudolf von Sebottendorff in Müchen gegründet. Offiziell hieß die Gesellschaft "Studiengruppe für germanisches Altertum" und war eine Tarnorganisation des Germanen Ordens, die nach dem Prinzip der freimaurerischen Loge organisiert war. Man könnte die Thule Gesellschaft als eine konspirative Verbindung sehen, die im geheimen arbeitet und eine rassistische, antisemitische Einstellung hatte. Das Ziel der Gesellschaft war es Propaganda zu betreiben und so ihre Ideologien zu verbreiten. Die Gesellschaft hatte zu ihren Spitzenzeiten nur wenige hundert Mitglieder, die aber aus den höchsten Rängen der Gesellschaft kamen.
IdeologieDas Emblem der Thule Gesellschaft zeigt eine Swastika mit Strahlenkranz hinter einem Schwert. Die Swastika, auch Hakenkreuz, war in dieser Zeit bereits ein Symbol für Nationalismus und Antisemitismus und wurde deswegen ausgewählt. Außerdem ist es in der Theosophie, die die Grundlage der Ariosophie war, ein Symbol für die Arier.
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