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Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich
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THEMA: Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich
#1382
Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Hallo zusammen

Habe hier mal einige Links eingesetzt, die zu Filmen führen. Eigentlich bin ich über die Schiene der Klimaveränderung da reingerutscht und möchte Euch das nicht vorenthalten.
Die Gesundheit scheint es wert zu sein, denk ich mal.

www.pool-alarm.com/mobilfunk/mobilfunk-blutbild-gehirn.htm

www.pool-alarm.com/mobilfunk/mobilfunk.htm


Neue Studie: Hautkrebs in der Nähe von Radiosendern deutlich erhöht

Quelle: Hallberg Ö. & Johansson o. 2002: Melanoma incidence and frequency modulation (FM) broadcasting. Arch. Environ. Health 57, 1. 32-40, Zusammenfassung vom Ecolog-Institut (EMF-Monitor 4/August 2002); Nachricht u. Kommentar v. Jörg Wichmann

Seit den 60er Jahren ist die Hautkrebsrate in vielen hochindustrialisierten Ländern stetig gestiegen. Als Ursache hierfür wird in Mittel- und Nordeuropa u.a. das intensive Sonnenbaden in Freizeit und Urlaub angesehen, aber auch bestimmte Umwelteinflüsse, die sich auf die Haut auswirken, werden diskutiert. In den letzten zehn Jahren ist als möglicher Auslöser noch die Zunahme der UV-Strahlung im Frühjahr durch die teilweise Zerstörung der stratosphärischen Ozon-Schicht hinzu gekommen. In ihrer 1997 vorgelegten epidemiologischen Studie fanden Dolk u. a. jedoch auch einen Zusammenhang zwischen der Nähe des Wohnorts zu Radiosendern in England und dem Auftreten von Hautkrebs. In einer aktuellen Untersuchung sind Örjan Hallberg und Olle Johansson vom renommierten Karolinska Institut in Stockholm der Hypothese nachgegangen, dass die Zunahme der Hautkrebsrate sogar vollständig durch die Ausbreitung der UKW- bzw. FM-Sendernetze zu erklären ist. Sie berechneten auf
1.) der Basis der Entwicklung der Gesamtexposition der Bevölkerung, d.h. der Zahl der Personen, die pro Jahr von den sich ausbreitenden Radionetzen mit frequenzmodulierten Trägerwellen im Frequenzbereich 87 bis 108 MHz erreicht wurden,
2.) der Überlebenswahrscheinlichkeit der Bevölkerung und
3.) der altersspezifischen Inzidenzrate die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken, in Abhängigkeit von der Expositionszeit.

Die für vier Länder (Dänemark, Norwegen, Schweden, USA) berechneten Werte für die Hautkrebsinzidenz stimmen erstaunlich gut mit der tatsächlich beobachteten Hautkrebsrate überein. Außerdem zeigt sich in den Daten für 288 schwedische Gemeinden eine starke Korrelation zwischen der Hautkrebsrate und der Zahl der Radiosender, die lokal empfangen werden können. Auch ist ein Zusammenhang zwischen der mittleren Leistungsflussdichte in 27 schwedischen Landkreisen und der Hautkrebsrate zu erkennen. Die Leistungsflussdichte wurde einfach aus der insgesamt emittierten Leistung in einem Landkreis, dividiert durch die Fläche des Landkreises, berechnet.

Die Autoren schließen aus den Ergebnissen ihrer Untersuchung, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Hautkrebsrate und der Exposition durch hochfrequente, frequenzmodulierte Felder von Radiosendern gebe, und dass selbst Leistungsflussdichten von 30 Mikrowatt/Quadratmeter nicht als sicher angesehen werden könnten. Sie weisen darauf hin, dass das Risiko offensichtlich von der Sendefrequenz abhängt. Dem menschlichen Körper bzw. bestimmten Körperteilen können nämlich aufgrund ihrer Länge bestimmte Resonanzfrequenzen zugeordnet werden, bei denen die elektromagnetischen Felder besonders gut absorbiert werden. Die Frequenz der Sender von 856 bis 108 MHz entspricht Längen von 105 bis 135 cm, d.h. der gesamten Körperlänge von Kindern bzw. der Länge der Arme, Beine oder des Rumpfes bei Erwachsenen. Anders als in Westeuropa und den USA, in denen der Frequenzbereich von 85 bis 108 MHZ benutzt wurde, erfolgt der Betrieb der FM-Sender in den ehemaligen Ostblockländern und Japan bei Frequenzen um 70 MHz. Um bei diesen niedrigeren Frequenzen Resonanz zu erreichen, sind größere Körperteillängen erforderlich. Hallberg und Johansson verweisen darauf, dass in allen Ländern mit niedrigeren Senderfrequenzen, bei denen das Erreichen der Resonanzbedingung unwahrscheinlicher ist, die Hautkrebsrate niedriger ist. Da diese Länder dabei seien, ihre Sender auf den in Westeuropa und den USA genutzten Frequenzbereich umzustellen, sei mit einer Zunahme der Hautkrebsrate zu rechnen.

Der moderne Mensch ist heutzutage ständig elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Ob Handy, Computer, Fernseher, Radiowecker bis hin zur Kaffeemaschine, die Strahlen sind überall.



Und nun? Einfach darüber nachdenken, ob man tatsächlich sooo wichtig ist und immer und zu jeder Zeit erreichbar sein muß!
Was haben wir früher nur ohne Handy gemacht.....?!
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#1404
Re: Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Wie schon mal gesagt, die Mobilfunkanbieter sind nur ein kleiner Teil von Leuten, die die Funkstrecken benutzen. Es gibt ja noch Bluetooth, Wireless LAN, Radio, alle möglichen Transmitter usw. .
Im ganzen läuft der Artikel unter wieder auf Elektrosmog hinaus und dazu gibt es halt Studien wie diese unten und genauso viele Studien, die das widerlegen. Das Phänomen Elektrosmog ist noch nicht ganz aufgeklärt, d.h. schädlich oder nicht, das ist noch zu klären.
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#1408
Re: Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Also bislang kann man sich doch schon mal über eines klar werden bzw. einig werden: Strahlung von Radar ist schädlich, mitunter sogar tödlich.
Die Berichte über die Angehörigen der Bundeswehr, die allesamt an Krebs erkrankt sind sprechen eine deutliche Sprache - da gibts kein vertun.
Das Problem an Studien und Gegenstudien ist, das man vorab einfach herausbekommt, wer diese Studien finanziert.
Daraus kann man meist dann schon das Ergebnis ableiten, ohne das man tatsächlich diese Studie gelesen haben muß.
Wenn zwei völlig unabhängige Institute solche Forschungen betreiben, ohne das dabei jemand andere Interessen dabei hat, dann habenwir Grund da mal etwas zu glauben.
Allerdings sollten wir dann wieder mal stutzig werden, wenn man und dann auch zwei Ergebnisse präsentiert, die völlig unterschiedlich sind.
Dann unterstelle ich der Wissenschaft tatsächlich nur ein herumraten.
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#1430
Re: Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Das Problem ist ja, das man als normal Leser fast nicht die Möglichkeit hat herauszufinden wer die Studie eventuell finanziert. Die Medien speisen einen doch immer noch mit der Kurzfassung der interpretierten Ergebnisse ab. Ausserdem wie soll man herausfinden wer wirklich dahinter steckt. Z.B. wird eine "Alkohol schadet dem Körper nicht" Studie vielleicht von der Bier Lobby bezahlt, aber die tun das ja nicht direkt. Das wäre doch zu einfach. Die Tocher-Tocher-Tochter Gesellschaft wird das irgendwie finanzieren. Durch diesen Dschungle durchzusehen ist doch einfach nicht möglich.

Tja, so werden wir mal wieder dumm gehalten.
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#1435
Re: Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Naja, bei einigen Dingen gab es ganz offensichtliche Zusammenhänge, die schon passiert sind.
Ich nehme mal das Beispiel Stiftung Warentest - die haben vor einigen Jahren mal ein Buch herausgebracht über Versicherungen.
Da wurde dann aufgeführt, welche Versicherungen es so gibt und welche Gesellschaft den wohl in allen Dingen Kundenfreundlich wäre.
Ein Bekannter von mir- vereidigter Versicherungsberater- bekam den Auftrag, sich doch einmal dieses Buch anzuschauen und zu recherchieren.
Gesagt, getan.
Er prüfte und prüfte und mußte feststellen, das eine Versicherungsgesellschaft immer recht gut abschnitt.
Das nahm er zum Anlaß bei der Stiftung Warentest herauszubringen, wer das Buch denn verfasst habe.
Ergebnis: Die Versicherung selbst!
Der Auftraggeber war übrigens ein Gericht, denn dort hatte zufällig jemand dieses Buch in die Hand bekommen und entsprechend sind diese Dinge aufgefallen.
Das Buch mußt sofort vom Markt genommen werden.

Wenn man sowas herausbekommen kann, kann man auch herausbekommen wer eine Studie in Auftrag gibt oder für sie zahlt.
Das schöne ist ja, das es immer irgendwo ein undichte Stelle gibt und dort gerne was erzählt wird...
Wir müssen uns wohl einfach nur mal die Mühe machen es nachzuforschen.

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#1793
Re: Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Okay, da gebe ich dir Recht mit ein paar Tricks bekommt man das bestimmt heraus. Allerdings muss man viel viel Zeit investieren. Je nachdem welches Thema das ist, wo nachgeforscht wird, könnte mehr oder weniger Probleme auftauchen. Ich denke, das bei einigen Themen die Verschwiegenheit sehr gross ist und das man nichts heraus bekommt. Da muss man schon Erfahrung haben mit der Suche.
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#1795
Re: Handystrahlung ist mehr als nur gefährlich vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Da hast du wohl Recht, aber es gibt immer ein paar Füchse, die solche Sachen herausbekommen.
Andererseits gibt es immer undichte Stellen, aus denen diese Informationen nur so fließen, da müssen wir uns wohl keine Sorgen machen
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