|
Gefährliche Substanzen in Lebensmitteln - anscheinend legal vor 4 Jahren, 8 Monaten
|
|
|
Also ehrlich gesagt wundere ich mich immer wieder über Dinge wie Zulassungen, insbesondere im Lebensmittelbereich.
Nehmen wir mal als Beispiel einen Bäcker, der gerne einen neuen Laden eröffnen möchte.
Was ist das ganze für ein Bürokratenakt bis man den Laden eröffnen kann, bis man die Berufsgenossenschaft und das Gesundheitsamt zufriedengestellt hat obwohl beide genannten mitunter deutlich voneinander abweichende Vorstellungen haben.
Das ist aber ja nicht das Thema.
Dieser gute und fleißige Bäcker amcht jedenfalls alles, damit er den Laden eröffnen kann und hält sich hoffentlich an die Hygienevorschriften usw, sonst würde man ihm eines Tages schlicht und ergreifend den Laden schließen.
Was aber wäre wohl los, wenn man ihm giftige, schädigende Substanzen in seinem Gebäck, Brot oder ähnlichem nachweisen würde?
Strafanzeige? Nie wieder Selbstständig?
Nun, das solltet Ihr das mal lesen:
Das Gift der PET-Flaschen
Buy content through ScooptWords
Harald Haack – PET-Flaschen wurden Verbrauchern von der Industrie als gesundheitlich unbedenklich untergejubelt. Als Vorteile gelten immer noch die Bruchsicherheit und das leichte Gewicht. Doch ein Nachteil überwiegt gravierend, und was Skeptiker schon seit längerem ahnten, konnten Umweltgeochemiker von der Universität Heidelberg nun beweisen.
PET-Flasche
PET-Flasche: Giftiger als ihr Ruf
Normalerweise untersuchen sie Torf-, Eis- und Schneeproben, in denen sich Staub aus der Atmosphäre abgelagert hat. Dass sie nun den Beweis dafür liefern können, dass Antimon, das ähnlich giftig ist wie Arsen, aus dem Kunststoff Polyethylenterephthalat von PET-Flaschen an den flüssigen Inhalt abgegeben wird, ist mehr als ein beiläufiges Ergebnis. Bei ihren Messungen fanden sie Antimonspuren in Mineralwasser. Um ganz sicher zu gehen, füllten die Wissenschafter reines Wasser, von dem sie den Antomon-Wert kannten, in handelsübliche PET-Flaschen. Die natürliche Konzentration von Antimon in dem aus einer kanadischen Quelle beträgt 2 Nanogramm pro Liter; nach einem halben Jahr Lagerung in PET-Flaschen hatte sich die Konzentration um den Faktor 250 auf etwa 0,5 Mikrogramm Antimon pro Liter erhöht. Auch aus einer kommerziell genutzten Quelle in Deutschland entnahmen die Wissenschafter Proben. Dieses Wasser enthält natürlicherweise rund 4 Nanogramm Antimon pro Liter. Kauft man es aber im Supermarkt in PET- Flaschen, weist es fast die 100fache Menge auf, nach einer dreimonatigen Lagerung sogar die 200 fache. Untersucht wurden bislang noch keine PET-Flaschen, die Fruchtsäfte, Limonaden und andere säurehaltigen Getränke enthalten. Die Heidelberger Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass solche Getränke vermutlich noch mehr Antimon aus dem Polyethylenterephthalat herauslösen als Wasser. Und es ist so gesehen möglich, dass alkoholische Getränke wie Bier oder besonders Alcopops extrem ungeeignet sind für den Vertrieb in PET-Flaschen.
Bei der PET-Herstellung dient Antimontrioxid als Katalysator. Es wird dabei teilweise in den Kunststoff eingebunden. Pro Kilogramm PET enthalten einige hundert Milligramm Antimon. Der Kunststoff setzt das Gift nach und nach frei.
So dürfte der Wert, der von den Heidelberger Wissenschaftlern jetzt gemessen wurde, und der mit einem Mikrogramm pro Liter Wasser und dem Grenzwert der EU-Trinkwasserverordnung 5 Mikrogramm pro Liter lag, irrelevant sein und sollte nicht dazu dienen, die Gefahr herunter zu spielen. Besonders Verbraucher sollten nicht auf die Idee kommen und selbst hergestellte Limonaden in PET-Flaschen aufbewahren, schon gar nicht über längere Zeit darin lagern.
|
|
|
|
Nach unseren Gesetzen der Physik kann eine Hummel nicht fliegen.
Sie weiß es nur nicht.
|
|
|
Re: Gefährliche Substanzen in Lebensmitteln - anscheinend legal vor 4 Jahren, 8 Monaten
|
|
|
Ich habe das bei Wikipedia gefunden:
Von den Antimonverbindungen sind seitens der EU Antimonfluorid als giftig (T) und die Chloride als ätzend (C) eingestuft, außerdem als umweltgefährlich (N); alle anderen Antimonverbindungen als gesundheitsschädlich (Xn) und umweltgefährlich (N)[2]. Antimon selbst ist dort nicht aufgeführt, laut Sicherheitsdatenblatt ist es nur als reizend gekennzeichnet.
Ergebnisse aus Untersuchungen deuten darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Diese Verbindungen lösen sich vermutlich aus Kunststoff und Textilien.
Jetzt fragt sich nur was die Flaschen zurückgeben Antimon oder eine Verbindung davon? Das Antimon scheint ja nicht so gefährlich zu sein. Im allgemeinen hört sich aber alles nach einen tickenden Zeitbombe an. Allerdings sind die Verbraucher bestimmt nicht dazu zu bewegen wieder auf die extrem schweren Glasflaschen umzusteigen. Da muss sich die Industrie wohl eine neue leichte Variante einfallen lassen.
Komisch das ich über diese Schweinerei noch nichts in den Medien gesehen habe? Wird da mal wieder etwas vertuscht?
|
|
|
|
Erkenne die Wahrheit, Erkenne die Verschwörung
|
|
|
Re: Gefährliche Substanzen in Lebensmitteln - anscheinend legal vor 4 Jahren, 8 Monaten
|
|
|
Das ist ja das seltsame. Diese Meldung stammt aus 2006 und wurde anscheinend nirgendwo veröffentlicht - jedenfalls nicht durch die Medien die uns sonst mit allerhand vollballern.
Das ist mit anderen Meldungen aber auch so, besonders wenn es um giftige Dinge geht.
Eigentlich hatte ich nach einem anderen Artikel gesucht, ihn aber leider nicht wiedergefunden.
Darum ging es auch um diese PET Flaschen, wobei allerdings ein Stoff genannt wurde der das Ergut schädigt.
Interessant dabei war die Aussage, das genau dieser Stoff - und nun liebe Hausfrauen und Hausmänner zugehört! - sich auch in Tupperware wiederfindet.
Verzeiht mir die "Werbung", aber ich halte das für wichtig. Schließlich sollten wir uns dann nicht über Fehlentwicklungen wundern...Allergiezunahmen usw.
Ich werde noch versuchen den Artikel wiederzufinden, damit Ihr Euch ein Bild machen könnt.
|
|
|
|
Nach unseren Gesetzen der Physik kann eine Hummel nicht fliegen.
Sie weiß es nur nicht.
|
|
|
Re: Gefährliche Substanzen in Lebensmitteln - anscheinend legal vor 4 Jahren, 8 Monaten
|
|
|
Das wahnsinnige dabei ist ja, das fast jeder jeden Tag irgendeine Flüssigkeit aus einer PET Flasche trinkt. Falls das Zeug wirklich auf die Dauer krank macht, dann müssen die Verbraucher gewarnt werden. Das hat ja die Ausmaße eines Massengiftes. Das ist erschreckend.
|
|
|
|
Erkenne die Wahrheit, Erkenne die Verschwörung
|
|
|
Re: Gefährliche Substanzen in Lebensmitteln - anscheinend legal vor 4 Jahren, 6 Monaten
|
|
|
Faszinierend, habe über so eine Meldung bis jetzt noch nichts lesen können...
Kein Wunder. Immerhin würde solch eine Meldung mit ziemlicher Sicherheit einschlagen wie eine Bombe!
Aber warum hält man solch eine Information zurück? Ich kann nicht beurteilen, ob den Unternehmen dadurch gewaltige Umsatzrückgänge drohen.
Naja, sie müssten eine neue Art von Flaschen entwickeln oder auf Glas wieder umsteigen. Das kostet natürlich.
Ich denke das die Faktorkosten zur Herstellung der Flaschen einfach sehr niedrig sind, so dass man da schon mal aus Sicht der Unternehemen die Gesundheit des Endverbrauchers aufs Spiel setzten kann. Immerhin müssen wir es ja nicht trinken, da es nicht ausdrücklich auf der Flasche steht (Sarkasmus!!).
Spaß beiseite. Sollte es war sein, ist das schon ein Skandal. Besonders bei der stark ansteigenden Zahl von Krebs und anderen chronischen Erkrankungen (besonders des Darms) für die es im Moment noch keine Erklärung oder Heilmittel gibt (sondern nur Medikamente zur Bekämpfung der Symptome), ist dies vielleicht ein Ursachenherd.
Aber bei den vielen Einflussfaktoren unserer sich stark wandelnden Umwelt ist dies schwer zu sagen.
Trotzdem ist dies ein interessantes Thema, welches viele Fragen aufwirft.
Eine besondere Frage stellt sich mir dann noch an dieser Stelle. Falls das Gesundheitsamt so etwas duldet nur um die Wirtschaft nicht zu gefährden, würde man auch andere giftige Substanzen in bestimmten Lebensmitteln dann zulassen?
|
|
Aurora
Junior Boarder
Beiträge: 32
|
|
|
|
|
Re: Gefährliche Substanzen in Lebensmitteln - anscheinend legal vor 4 Jahren, 6 Monaten
|
|
|
Ja, in der Industrie wird viel vertuscht und dies ist leider meistens mit gesundheitschädlichen Mitteln verbunden.
Aber stell dir mal vor die Industrie müsste aufgrund eines Skandals von heute auf morgen das ganze System auswechseln auf dem die PET Flaschen beruhen. Das ist einfach nicht möglich, da tausende von Maschienen und Produktionsanlagen ausgetauscht werden müssten. Der Aufwand ist riesig und einfach zeitlich nicht durchführbar.
Entweder vertuschen die alles oder an der ganzes Sache ist nichts wahr.
|
|
|
|
Erkenne die Wahrheit, Erkenne die Verschwörung
|
|
|
Re: Gefährliche Substanzen in Lebensmitteln - anscheinend legal vor 4 Jahren, 6 Monaten
|
|
|
Ich denke, dass doch etwas wahres dran ist. Die Mutter von einem Freund von mir ist Ärztin.
Sie hat auch von der Geschichte um die PET-Flaschen gehört. Sie sagte, dass die Zusammensetzung der Flaschen wohl geändert wurde, so dass laut der Konzerne keine Gefahr mehr besteht. Frag? mich nur, ob das für die Tupperware auch der Fall ist?
Auch wenn das alles stimmen mag, hat die Sache doch irgendwie einen merkwürdigen Beigeschmack. Immerhin kann man nichts mehr über die Sache finden. Vielleicht wollten die das Ganze schnell unter den Teppich kehren, damit nicht noch mehr herauskommt.
Obwohl ich nicht unbedingt wüsste, wie man die Konzerne verklagen könnte. Daran gestorben ist glaube ich aber keiner.
Zumindest wissen wir davon nichts. Menschen mit schwachen Nieren oder Nierenerkrankungen könnten erhebliche Probleme bekommen/bekommen haben.
Hey (Geistesblitz!), bekommt man im Krankenhaus nicht immer Mineralwasser aus Glasflaschen? Irgendwie komisch.
...............Hab schnell mal nachgefragt. Niemand den ich gefragt habe der im Krankenhaus arbeitet weiß warum Krankenhäuser nur Mineralwasser aus Glasflaschen geliefert bekommen. Mmm irgendwie komisch.
Naja, allles nur Spekulation. Versuch noch mal ein wenig Nachforschung darüber anzustellen.
|
|
Aurora
Junior Boarder
Beiträge: 32
|
|
|
|
|