Die garantiere ich Dir
Zur Wärme zunächst:
Wärme ist eine Bezeichnung für die kinetische Energie von Teilchen.
Kinetische Energie ist Bewegungsenergie, wie der Name schon sagt. Man kann sagen, eine Erhöhung der kinetischen Energie ist gleichzusetzen mit einem Erwärmen, also wenn man Teilchen schneller macht wirds wärmer

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Ein prima Beispiel, was jeder kennt ist der Autoreifendruck. Man pumpt sein Autoreifen im Sommer zu 2,5 Bar Druck auf. Komisch ist, im Winter muss man nachpumpen. Wo ist der Druck hin:huh: Im Sommer ist es wärmer, diese Wärme überträgt sich auf die Luft im Reifen. Wärme = Bewegungsenergie (siehe oben) = Erhöhung des Drucks, weil die Teilchen mit höherer Geschwindigkeit und öfter gegen die Reifenwände prallen. Im Winter jedoch, wegen der geringeren Wärme auch geringere kinetische Energie also kleinere Geschwindigkeiten der Luftteilchen und damit geringer Druck. Man kann auch sagen ein Gas in einem geschlossenen System erhöht den Druck, wenn man es erwärmt. In einem offenen System dehnt es sich aus. Basierend auf diesen Prinzipien fliegt auch ein Heißluftballon - bitte hier unterscheiden von den geschlossenen Gasluftschiffen!
Noch ein schönes weiteres Beispiel ist die gute alte Herdplatte, wo sicher jeder mal draufgepascht hat als er/sie jung war um zu testen, ob das was die Eltern sagen auch stimmt. Laut obiger Erklärung werden die Teilchen in der Hand auf einmal ganz schnell. Sogar so schnell, dass sie sich aus der Atomstruktur herauslösen. Das Atom ionisiert. Die Patschehand verkohlt und/oder es entstehen Blasen. Diese Blasen sind mit Flüssigkeit gefüllt und die kommt aus geplatzten Zellstrukturen (Druckerhöhung - siehe oben).
Diese Beispiele sollen nur darstellen, dass Wärme kinetische (Bewegungs-) Energie von Teilchen ist.
So, dass hieße dann folgerichtig, dass man Wärme nur messen kann, wenn es Teilchen gibt. Der Weltraum ist ja nunmal ein Vakuum. Was zeichnet ein Vakuum nun aus? Teilchenfreiheit, absolute sogar. Der Weltraum ist, wenn man mal von den Planeten, Sonnen und dem Ganzen sichtbaren und anfassbaren Zeuch nicht wirklich leer. Es gibt eine gewisse Teilchenverteilung, die jedoch so gering ist, dass sie kaum messbar erscheint, deswegen kann man schon von einem fast perfekten Vakuum zwischen den Himmelskörpern ausgehen. Also wo kein Teilchen da auch keine Wärme - deswegen ist der Weltraum fast beim absoluten Nullpunkt (0 Kelvin oder -273,xx°C). Man kann jedoch seinen Hintern auch im Weltraum in die Sonne halten, sodass er warm wird, denn dieser besteht ja bekanntlich aus Teilchen. Da aber die Teilchen recht rar sind, kann nur eine punktuelle Wärmeentwicklung entstehen.
Hier auf der Erde leben wird in einer schön aufgewärmten Gasblase, die um so näher wir dem Boden sind auch dichter ist (logisch, weil schwerer). Auf dem Berg jedoch is die Luft ja bekanntlich dünner. Dünner heißt, weniger Teilchen pro Volumeneinheit. Weniger Teilchen = weniger Wärmeübertragung, denn die "aufgewärmten" Teilchen stoßen für Wärmeübertragung andere Teilchen an und so weiter. Weniger Wärmeübertrag = kälter.
Jetzt könnte man sich Fragen, wie es nun die Sonne schafft, einem Teilchen durch Wechselwirkung in einer Entfernung von 8 Lichtminuten kinetische Energie zu übertragen.
Die Sonne sendet ja hauptsächlich Strahlung aus (kann man sogar sehen, jedenfalls im sichtbaren Spektrum). Um Wärme zu erzeugen muss diese Strahlung die Teilchen zu Bewegungen anregen. Wie das genau geschieht wurde auch erst Anfang des 20. Jahrhundert geklärt. Die Strahlung der Sonne (den sichtbaren Teil nennt man umgangssprachlich Licht) übertragt die Energie in Form von Quanten. Quanten kann man sich als eine Art Paket vorstellen. Diesem Paket hat man auch gleich den Namen Photon gegeben (hier ist auch die Dualität von Wellen (Strahlung)- und Teilchen(Photon)charakter des Lichts deutlich). Diese Energiepakete werden bei der Kollision von Photon und zB. Elektron teilweise auf das Elektron überagen. Was macht ein Elektron nun mit dem Paket? Es wandelt es in schnellere Eigenbewegung um (das ist auch die Begründung der Heisenberg?schen Unschärferelation). Schnellere Bewegung = erhöhte kinetische Energie = Wärme.
Wenn man sich der Sonne nun nähert, wird die Strahlung intensiver - dass Strahlung von der Sonne hier ankommt, ist glaub ich unzweifelhaft - wenn die Strahlung intensiver wird, werden auch mehr Teilchen stärker zu Bewegungen angeregt. Theoretisch könnte man sich jedoch der Sonne unbeschadet bis zur Oberfläche nähern, wenn man sich mittels eines Schildes vor der Strahlung und damit vor Teilchenbewegungsanregung schützt.
Die Teilchen der Sonne bewegen sich schnell, sonst wäre die massive Energieabstrahlung nicht möglich und damit muss sie heiß wie Sau sein.
Zum Ausstrahlen von Licht:
Licht ist, wie oben schon gesagt, ein der Teil des Strahlenspektrums was man sehen kann. Das etwas für den Manschen sichtbar wird ist abhängig von unserem Auge und dem Gehirn. Die Sonne strahlt also nicht Licht aus, sondern unser Auge macht aus einem bestimmten Teilabschnitt der Strahlung sichtbares Licht.