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Rebellion oder doch nicht ? vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Hallo Versklavte,
ich wollte mal eure Anregungen einholen. Es geht um "Demonstration". So eine Art wie in Frankreich oder Griechenland nur mit mehr System.
Sagen wir mal man würde sich versammeln und gezielt gegen staatliche Einrichtungen, Personen vorgehen. Nicht wahllos unschuldige Menschen, Geschäfte oder Autos abfackeln und zerstören. Einfach um dem Staat zu zeigen das nicht sie die Macht haben sondern das Volk. Wenn sowas ausbrechen würde, hätte man doch einen Grund als Regierung den Notstand auszurufen oder etwas nicht ? Dann würde der Polizeistaat eintreten und wir hätten ein riesiges Problem das dann jeden Einzelnen treffen würde.
Vielleicht würde dann das Volk auwachen. Ich hatte das nur als Gedanken ohne irgendwelche konkreten Vorstellungen daher distanziere ich mich von dem da oben geschriebenen.
Vielleicht steht morgen oder so die Polizei vor der Tür *lacht*
Was würdet ihr sagen ? Kann man sowas aufziehen ? Wäre das unpatriotisch und nicht Verfassungsgemäß ? Würde man somit dem Staat jegliche Macht in die Hände spielen ? Wäre das Bürgerkrieg ?
Auf eine schöne Diskussion im *Wahljar 2009* !
MfG
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"Ich weiß das ich nichts weiß" contra "Wissen ist Macht" !
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Re: Rebellion oder doch nicht ? vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Naja, den Notstand hätte man eigentlich schon ausrufen müssen, als Merkel Kanzlerin wurde... 
Wenn man z.B. innerhalb Berlins den verkehr zum erliegen bringt, was völlig einfach und simpel zu bewerkstelligen ist, kann man die Macht des Volkes demonstrieren.
Was die Einsätze der Polizei betreffen würde, wären diese ziemlich aufgeschmissen. Denn ohne langwierige Planung von derartigen wirklichen Großeinsätzen, zu denen in aller Regel auch die Polizeien anderer Bundesländer hinzugerufen werden müssen, weil man zu wenig Personal hat, ginge also mal gar nichts.
Immerhin muß auch genügend Personal vorgehalten werden um die normalen Aufgaben zu bewerkstelligen, was so ganz und gar nicht möglich wäre. Also in Berlin würde man schon ganz schön Stress bekommen wenn es dort nicht nur in Kreuzberg was gibt - so wie üblich - sondern eben an vielen anderen Schauplätzen verteilt in Berlin.
Dazu in Niedersachsen und Hamburg, Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern die Polizeien ebenso binden und gut ist das.
Was ich damit sagen möchte: Wenn die Menschen in Deutschland tatsächlich mal auf die Idee kämen, den Kopf einzuschalten und wieder selbstständig zu denken, wäre das absolut in Ordnung, wenn sie das mit Demos durchsetzen würden, die jedoch im Kern sorgfältig geplant sind.
Um nicht Gefahr zu laufen, das es tatsächlich schief geht weil man in den eigenen Reihen jemanden hat der für die Behörden herumschnüffelt, lässt sich das ganze auch absichern und auf einen Minimum an Risiko reduzieren.
Das ist lediglich eine Frage des Durchführungsplanes.
Und ja, es wäre völlig in Ordnung, denn das GG gibt den Bundesbürgern angeblich Rechte, dies zu tun, um sich Gehör zu verschaffen.
Ob es tatsächlich so ist wage ich zu bezweifeln, sonst müsste man keine Polizei zu Demos schicken, oder?
Das hat aber wohl nichts mit einem Bürgerkrieg zu tun, es sei denn, man besetzt Zeitungen, Rundfunk- /Fernsehsender, die sich wohl kaum friedlich besetzen lassen, mit dem Einsatz von Waffen - was ja nicht sein muß.
Ob man dem Staat damit jegliche macht in die Hände spielt ist hierbei wohl kaum zu verneinen, aber hat der staat denn nicht schon die Macht voll in den Händen?
Denk mal an Arbeitslosigkeit, Hartz IV, Treibstoffpreise, Gas-/ Strompreise,der Euro an sich, Einsatz von Steuergeldern für Bankpleiten usw.
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Nach unseren Gesetzen der Physik kann eine Hummel nicht fliegen.
Sie weiß es nur nicht.
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Re: Rebellion oder doch nicht ? vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Hi 
Ich stimme mit Michael ein, aber wie er schon gesagt hat Um nicht Gefahr zu laufen, das es tatsächlich schief geht weil man in den eigenen Reihen jemanden hat der für die Behörden herumschnüffelt, lässt sich das ganze auch absichern und auf einen Minimum an Risiko reduzieren. Um so mehr bescheid wissen um so höher steigt die Wahrscheinlichkeit das jemand uns (die Demonstranten) verrät.
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In dubio pro reo!!!
"Scio ne nihil scire."
Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Sokrates
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Re: Rebellion oder doch nicht ? vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Hi,
man könnte unter anderem den Verkehr in Berlin lahmlegen nur wo würden wir uns da befinden ? Soweit ich es beurteilen kann würden wir als Terroristen gelten. Bewusste Blockade öffentlicher Verkehrswege und miteingehender Ausfall von Versorgung. Leute kommen nicht zur Arbeit, Lieferungen etc. sofern alles zum Stillstand kommt.
Natürlich würde man in DE nichtmal annähernd soweit kommen wenn es nicht wirklich gut und effektiv von statten gehen würde solch eine "Demonstration". Da wäre direkt die Polizei vor Ort und hätte alles geräumt.
Obwohl wir Bürger laut GG das Recht haben auf freie Versammlung unter freiem Himmel taucht immer und überall die Polizei auf. Sogar bei komplett friedlichen Demos ist Polizei anwesend. geht von uns wirklich soviel Bedrohung aus oder will man dieses Gesetz der Freiheit versuchen einzuschränken ? Mit Sicherheit letzteres.
Nichts desto trotz habe ich noch nie wirkliche Streiks oder Demos in DE gesehen seit dem Mauerfall. Zu DM Zeiten war es ja noch in Ordnung, doch seit EU und Euro müsste man sich doch gedanken gemacht haben. Soetwas wie in Frankreich oder Griechenland wird wohl bei uns nicht vorkommen, dafür ist die Bevölkerung hier zu schwach und von uns Freidenkern zu wenige !
Noch etwas: Denkt ihr es wäre mögliche eine Parte jetzt zu gründen und noch am Thron der Bundeskanlerwahl zu rütteln ?
MfG
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"Ich weiß das ich nichts weiß" contra "Wissen ist Macht" !
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Re: Rebellion oder doch nicht ? vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Wir hatten schon mal vor den Berliner Straßenverkehr komplett lahmzulegen - bis zum Regierungsviertel, um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.
Würde bedeuten, man fährt nach Berlin - Sternförmig wie man es machen sollte - und besetzt jeden Kreisverkehr.
Aber nicht einfach zustellen, sondern mit genügend Autos Stoßstange an Stoßstange durch den entsprechenden Kreisverkehr, damit niemand mehr reinkommt - außer man lässt eigene durch, die den nächsten Kreisverkehr ebenso zu machen.
Der Rest der Fahrzeuge stellt sich entweder rund um das Kanzleramt oder vor den Reichstag ( wobei mich das Wort stört, weil andere Begriffe aus der Nazizeit mitunter bei öffentlicher Nennung unter Strafandrohung stehen).
Mit dieser Aktion haben wir nicht nur die Aufmerksamkeit der Medien, sondern auch ganz sicher der Berliner Bevölkerung und den Politikern.
Was dann die Polizei anbelangt ist es ihnen gar nicht möglich, alles zu kontrollieren.
Soweit ich es beurteilen kann würden wir als Terroristen gelten.
Na und, Du wirst heute schon als Terrorist eingestuft wenn Du nur den Hauch eines Verdachtes an Dir hast. Wo ist das Problem? Angst - vor was?
Wenn man nichts macht, wird man auch nichts erreichen. Die Androhung von Strafe ist doch, was die Deutschen so lähmt. es ist lächerlich, das sich diese sonst so klugen menschen sich so einfach unterdrücken lassen.
Wenn es als Terrorismus gilt, seine Meinung öffentlich zu machen, werden morgen vielleicht schon der Verfassungsschutz und ein SEK bei mir vor der Tür stehen - na und?
Sollen die doch herkommen - das hat anschließend ganz sicher Folgen, darauf kannst Du dich verlassen.
Bewusste Blockade öffentlicher Verkehrswege und mit eingehender Ausfall von Versorgung. Leute kommen nicht zur Arbeit, Lieferungen etc. sofern alles zum Stillstand kommt.
Ja eben, der Kuschelkurs ist vorbei, wo es die Leute nur in der Zeitung lesen sollen, sie müssen persönlich betroffen sein und merken, das es Menschen gibt die keine Lust mehr haben sich verarschen zu lassen.So machen es Franzosen, so machen es die Italiener...nur die Deutschen sitzen hinterm Ofen und warten, das sich selbst etwas ändert.
Noch etwas: Denkt ihr es wäre mögliche eine Parte jetzt zu gründen und noch am Thron der Bundeskanzlerwahl zu rütteln ?
Darüber haben wir schon im vorletzten Jahr in einer ausgesuchten Runde nachgedacht und als Unsinn bewertet, denn es dauert viel zu lang, entsprechende Mitglieder und entsprechende Größe zu erlangen, um überhaupt beachtet zu werden. Werbung usw. kostet irre viel Geld, das erstmal da sein muß.
Nein, wenn muß man in eine Partei eintreten und von dort aus Druck machen - und dann richtig. Es muß extra eine Gruppe zusammengestellt werden, um Beweise offen zulegen, wie dir Bundesbürger von den großen Parteien belogen und betrogen werden - im besten Fall muß man nachweisen, das sie insgeheim doch ständig zusammenarbeiten und gar nicht gegensätzlich sind.
Anders ausgedrückt, man muß Protokolle besorgen, die das nachweislich erbringen, man muß Verstrickungen in der Politik und Wirtschaft aufdecken ohne Verlustängste und eine neue Zeit einläuten.
Dann hast Du einen Chance etwas zu verändern und dieser Partei dadurch Stimmen und Macht einzubringen - Macht für einen Veränderung, nichts anderes.
Nur so hat man den Grundstock, den man nicht nur selbst aufbauen muß. Und wer absolut saubere Politiker will, wird ewig suchen müssen, denn jeder hat irgendwo einen Fleck auf der Weste - allerdings ist mir ein kleiner dunkler Fleck lieber ein nur noch ein Stückchen weiß auf der einstmals weißen Weste.
Aber um nochmal zu der Blockade oder jedweder Demonstration zu kommen: machen wir so etwas nicht, weil wir Schiss haben - was man in den oberen Etagen sehr wohl weiß -dann wird sich niemals etwas ändern.
Wir können es uns aussuchen: Etwas tun und möglicherweise verändern oder hier weiterhin hinter dem Ofen sitzen und weiter darüber jammern, was alles Mist ist.
Es liegt nur an uns.
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Sie weiß es nur nicht.
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Re: Rebellion oder doch nicht ? vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Hi,
gut das mit der Partei war nur rein theoretisch und da gibs ja noch andere Hürden. Damit ist dieser Bereich schonmal erledigt. Du denkst doch nicht wirklich das wenn du bei einer Partei anfängst direkt schon solche Sachen in den Raum werfen kannst wie wir hier diskutieren. Du wirst doch direkt als Idiot abgestempelt und evtl. aus der Partei geschmissen.
Stell dir vor du sagst was gegen Merkel wenn du in der CDU bist oder gegen sonstwen in einer anderen Partei. Viel Auswahl an Parteien hat man nicht.
Ich finds aber auch so es dauert einfach zu lange über eine Partei Aufmerksamkeit zu erregen.
Was bleibt übrig ? Eine "friedliche" Demo oder sonstige öffentliche Vorgehen in Richtung Aufmerksamkeit. Du wirst ebenfalls niemals in irgendeiner Weise über ein Medium (Fernsehen ist wohl in DE das stärkste Medium) mit den Politikern kommunizieren. Soweit wird man uns nicht vorlassen. Wir sind sowieso mit Sicherheit heutzutage eine Art "Achse des Bösen" wenn wir uns mehr Gedanken machen als andere aus unserer Weltbevölkerung.
Zurück zum Thema, so eine Art organisierter Vollstreik nicht nur in Berlin, sagen wir um es ganz krass zu halten in allen Bundesländern gleichzeitig obwohl wie du sagtest allein Berlin oder Hamburg wären schon genug. Naja ich mache mir mal Gedanken dazu. Es muss einfach was passieren, ich habe keine Lust mehr auf den ganzen Mist in den wir gezogen werden ... freiwillig dazu.
Vote me for President
MfG
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Re: Rebellion oder doch nicht ? vor 3 Jahren, 4 Monaten
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Du denkst doch nicht wirklich das wenn du bei einer Partei anfängst direkt schon solche Sachen in den Raum werfen kannst wie wir hier diskutieren. Du wirst doch direkt als Idiot abgestempelt und evtl. aus der Partei geschmissen.
Natürlich muß man sich sinnig nach oben vorarbeiten , das würde dir mit einer zur Gründenden Partei auch nicht anders gehen, nur dauert es noch länger. In den Parteien mußt Du dich nur mit den richtigen Leuten zusammentun....und dann irgendwann zuschlagen.
Stell dir vor du sagst was gegen Merkel wenn du in der CDU bist oder gegen sonstwen in einer anderen Partei.
Wer bitte sollte denn so blöd sein und gerade in die Parteien eintreten, die uns schon Jahrzehnte diesen Mist einbrocken?
Soweit wird man uns nicht vorlassen. Wir sind sowieso mit Sicherheit heutzutage eine Art "Achse des Bösen" wenn wir uns mehr Gedanken machen als andere aus unserer Weltbevölkerung.
Man muß sie zwingen, uns zuzuhören. Und wenn man es nicht tut, sollte man solche Fragen erst gar nicht aufwerfen, sondern einfach die Klappe halten - man kann ja sowieso nichts machen.
Und genau diese Einstellung kennt man in Berlin nur zu genau von der Bevölkerung, die mehr Angst vor Sanktionen hat als Mut und Charakterstärke.
Und dann kommt so ein Ding wie in Berlin und das Staunen wird reisengroß sein...das kannst Du mal annehmen
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Sie weiß es nur nicht.
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