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Kirchen und Europa - was haben sie gemeinsam?
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THEMA: Kirchen und Europa - was haben sie gemeinsam?
#695
Kirchen und Europa - was haben sie gemeinsam? vor 4 Jahren, 9 Monaten  
Ich habe wieder einmal geschnüffelt und gefunden, denn es gibt hier einiges was sich irgendwie wiederholt oder auch kopiert.
Das Ziel scheint schon langsam klar zu sein, denn vor kurzem konnte jeder hören was der Papst gesagt hat, oder ist das schon wieder aus dem Gedächtnis verschwunden?

Nun ja, lest doch ersteinmal den bericht den ich fand.


Die Mission Benedikts XVI.

Oberinquisitor Ratzinger ist erst kurze Zeit das Oberhaupt, oder besser Diktator, der katholischen Ein-Mann-Demokratie. Doch kann man seine Aufgabe die er sich zu erfüllen vorgenommen hat schon deutlich erkennen.

Genau wie sein Vorgänger Johannes Paul II. folgt auch Benedikt XVI. dem Willen von Leo XIII. der in seiner Enzyklika Orientalium dignitas 1894 von den anderen Kirchen forderte, sie müssten sich bei aller wünschenswerten Annäherung in der Frage des Primats letzten Endes dem Papst unterwerfen.

Der Türkeibesuch Benedikts wurde in den Medien als voller Erfolg gefeiert. Als Gründe für den Erfolg wurde die Versöhnung und Annäherung an den Islam sowie die Unterzeichnung eines Dokuments zur Wiederherstellung der vollkommenen Einheit zwischen der röm.-kath und griechisch-orthodoxen Kirche genannt.

Während Johannes Paul II also das römische Reich Wiederaufzurichten versuchte, was Benedikt sicher versuchen wird zu vollenden, fährt er auch damit fort die christlichen Kirchen zu einer universalen Kirche zusammenzufügen. Wir können also damit rechnen, dass Benedikt weitere Reisen unternehmen wird, in denen die Annäherung anderer Religionen und Kirchen im Mittelpunkt stehen wird.

Als Universele Kirche wird die röm.-kath Kirche bereits heute schon von einigen Bischöfen, wie beispielweise von Bischof Dunn, bezeichnet:

"Es scheint, dass Papst Johannes Paul II jetzt die universale Kirche von seinem Platz am Kreuz von Christus leitet,"

Die Ökumene

Was haben die folgenden 23 in Deutschland vertretenen Kirchen gemeinsam?

1. Aethiopisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland
2. Arbeitsgemeinschaft Anglikanisch-Episkopaler Gemeinden
3. Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden
4. Armenisch-Apostolische Orthodoxe Kirche in Deutschland
5. Bund Ev.-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland
6. Die Heilsarmee in Deutschland
7. Evangelisch-altreformierte Kirche in Niedersachsen
8. Evangelisch-methodistische Kirche
9. Evangelische Brüder-Unität
10. Evangelische Kirche in Deutschland
11. Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland
12. Koptisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland
13. Orthodoxe Kirche in Deutschland – Verband der Diözesen
14. Römisch-katholische Kirche
15. Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche
16. Syrische Orthodoxe Kirche von Antiochien in Deutschland
17. Apostelamt Jesu Christi
18. Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland
19. Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten
20. Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden
21. Arbeitsgemeinschaft Ökumenischer Kreise e.V.
22. Evangelisches Missionswerk in Deutschland
23. Religiöse Gesellschaft der Freunde

Ich verrate Ihnen zunächst, was diese nicht gemeinsam haben: Ihren Glauben. Der wohl hauptsächliche Grund weshalb es diese 23 Kirchen gibt, ist wohl, dass diese sich in ihren Lehren von einander Unterscheiden. Weshalb sonst sollte man eine neue Kirche bilden wenn es schon eine gibt die diesen Glauben den die neue Kirche vertreten soll, schon vertritt?

Doch diese Kirchen verbindet aber auch einiges. Die Ökomene. Die Geschäftstelle des Arbeitskreises christlicher Kirchen, kurz ACK, ist die Ömenische Centrale Frankfurt am Main. Ziel und Aufgabe der ACK ist es nach eigenen Angaben, die ökumenische Verständigung und die Einheit und Zusammenarbeit der Kirchen zu fördern und zu vertiefen.

Weiterhin verpflichten sich die Mitgliedkirchen gemäß der ACK-Satzung (§ 2), der ökumenischen Zusammenarbeit zu dienen und folgende, dem ökumenischen Miteinander in unserem Lande fördernde Aufgaben zu erfüllen:

* Gegenseitige Information, Beratung und Zusammenarbeit im gemeinsamen Zeugnis, Dienst und Gebet;
* Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen den Kirchen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene;
* Förderung des theologischen Gesprächs mit dem Ziel der Klärung und Verständigung;
* Vermittlung bei Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen Mitgliedern;
* Vertretung besonderer Anliegen einzelner Mitglieder auf deren Antrag;
* Wahrnehmung gemeinsamer Aufgaben nach außen und in der Öffentlichkeit;
* Vertretung gemeinsamer Anliegen der Mitgliedskirchen bei politischen Institutionen;
* Unterrichtung der Öffentlichkeit über ökumenische Ereignisse und über den Stand der ökumenischen Bemühungen sowie Förderung des ökumenischen Verantwortungsbewusstseins.

Fällt Ihnen etwas auf. Wie die Staaten der EU, so nähern sich auch die einzelnen Kirchen in Deutschland immer mehr an. Nun ist Deutschland nicht die Welt und eine Einheitskirche in Deutschland macht noch keine Welteinheitskirche. Doch arbeiten diese Kirchen, wie wir in Punkt zwei der Aufgaben lesen können, nicht nur Lokal oder Regional sondern auch international zusammen.

Möchte man nun International mit jemanden zusammenarbeiten benötigt man einen Partner außerhalb der nationalen Grenzen. So findet man auf der Internetpräsenz der Ökumenischen Centrale einen Artikel in dem u.a. folgendes zu lesen ist:

Charta Oecumenica

Die Charta Oecumenica ist eine Vereinbarung der Kirchen Europas aus dem Jahr 2001. Sie wurde vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen, CCEE (Römisch-katholische Kirche) und von der Konferenz Europäischer Kirchen, KEK (evangelische und freikirchliche Kirchen, Orthodoxe , Anglikaner, Alt-Katholiken) beraten und beschlossen und am 22. April 2001 feierlich unterzeichnet.

Über 300 Kirchen waren an der Vorbereitung, den verschiedenen Entwürfen und der endgültigen Beschlussfassung beteiligt. Ostern 2001 wurde sie feierlich in Straßburg unterzeichnet. Seitdem ist sie in vielen Ländern Europas von Kirchen, Gemeinden und ökumenischen Gruppen angenommen worden und hat das ökumenische Zusammenleben beeinflusst. In Deutschland wurde die Charta Oecumenica von den Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003 in einem feierlichen Gottesdienst angenommen. ...

In einer Informationsschrift der Ökumenischen Centrale heißt es u.a.:

"Eine Kirche oder Gemeinde, die mit Christen aus anderen Kirchen zusammenarbeitet, verzichtet auf den exklusiven Anspruch, daß sie allein den richtigen Glauben habe und vertrete und daß Gott allein durch sie sein Heil schenke.

Wirken diese Kirchen unter diesen Umständen Glaubwürdig auf Sie? Glauben diese Kirchen selbst nicht was sie Lehren? Oder wie ist es zu verstehen, dass diese Kirchen auf den Anspruch verzichten den richtigen Glauben zu lehren. Oder ist es möglich das alle 23 Kirchen, die alle etwas anderes Lehren, Recht haben?

Riecht dies nicht nach einem Werk des Antichristen? TUT ES! In dem Vorwort des "Direktorium zur Ausführung der Prinzipien und Normen über den Ökumenismus - Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen" vom 25. März 1993
Aus dem amtlichen französischen Urtext ins Deutsche übertragen vom
Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderborn.

Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 110
Herausgeber: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Kaiserstraße 163, 53113 Bonn

ist zu lesen:

1. Die Suche nach der Einheit der Christen war eines der Hauptanliegen des II. Vatikanischen Konzils. Das Ökumenische Direktorium, das während des Konzils gefordert und in zwei Teilen, der erste 1967, der zweite 1970, veröffentlicht worden ist, "hat kostbare Dienste zur Orientierung, Koordinierung und Entfaltung der ökumenischen Bemühungen geleistet".

Doch noch etwas deutet stark auf den Antichristen hin. Hinter dem Link "Ökumene kontrovers" auf der Internetpräsenz der Ökumenischen Centrale, findet sich eine Meldung aus epd ZA Nr. 236 vom 6. Dezember 2006, in der es heißt:

Die Evangelische Kirche im Rheinland macht sich für eine Kampagne gegen die erweiterten Ladenöffnungszeiten stark, um den Sonntagsschutz zu erhalten. Christian Drägert, oberster Jurist dieser Landeskirche sprach sich für eine Neuauflage der bundesweiten Aktion "Ohne Sonntag gibt´s nur noch Werktage" aus dem Jahr 2000 aus. Mit der völligen Freigabe des Ladenschlusses an Werktagen in zahlreichen Bundesländern werde vielen Menschen die Sonntagsruhe geraubt. ...

Seltsam, über die Sonntagsruhe, dem Authoritätszeichen der röm-kath. Kirche, welches innerhalb der UN bereits Umweltsabbath genannt wird, scheint sich die Ökumenischen Centrale ja sehr zu sorgen. Dass das Authoritätszeichen Gottes, der Sabbat, zu deutsch Samstag, seit über 1500 Jahren ignoriert wird scheint die Ökumenischen Centrale so wie ihre 23 Mitgliedskirchen nicht im geringsten zu kümmern.

Zurück zum Thema. Europa ist nicht die Welt und eine europäische Einheitskirche ist noch lange keine Welteinheitskirche. Besuchen wir nun die Internetpräsenz des Ökumenischen Rat der Kirchen, kurz ÖRK, erfahren wir das diese die umfassendste und repräsentativste Bewegung unter den zahlreichen ökumenischen Organisationen, deren Ziel die Einheit der Christen ist. Weiterhin erfahren wir auf dieser Seite, dass die Mitgliedschaft des ÖRK bereits rund 400 Millionen Christen in mehr als 340 Kirchen, Denominationen und kirchlichen Gemeinschaften in über 100 Ländern in Afrika, Asien, der Karibik, Lateinamerika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie dem pazifischen Raum umfasst.

Das kommt einer globalen Kirche schon sehr nahe und lässt sich vor allem viel leichter, als viele kleine christliche Kirchen, mit der URI vereinigen.
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Re: Kirchen und Europa - was haben sie gemeinsam? vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Zur Weltreligion sollte wohl auch die Welt zählen, oder nicht. Ich denke, aber das es schwierig sein wird, Glauben wie der der Moslems, Buddisten und Hindus zu integrieren. Diese Glaubensrichtungen sind völlig anders als die westlich geprängten Religionen, die sich jetzt unter einer gemeinsamen Verwaltung zusammenschliessen.
Es wurde mehr Kriege in der Geschichte der Menschheit für den Glauben geführt als für alle anderen Gründe. So schnell werden Religionen nicht verschwinden.
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