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Krieg gegen die Drogen - Oder auch nicht
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THEMA: Krieg gegen die Drogen - Oder auch nicht
#1836
Krieg gegen die Drogen - Oder auch nicht vor 4 Jahren, 8 Monaten  
14.09.2007
NATO geht in Afghanistan weiterhin nicht gegen Opium-Anbau vor
Eine Aljazeera-Meldung vom Mittwoch zeigt einmal mehr, wie groß das Interesse der NATO tatsächlich ist, den Anbau von Opium in Afghanistan einzudämmen - absolut gleich null. Es zeigt aber auch, daß die Besatzer weder die Vereinten Nationen noch ihre vorgeblichen "Gastgeber", die "afghanische" Regierung, ernstnehmen.

Sowohl die Vereinten Nationen als auch die "afghanische Regierung" haben die NATO kürzlich angesichts der neuerlichen Opium-Rekordernte gebeten, gegen den Anbau von Opium vorzugehen. Mittlerweile werden schätzungsweise 93 Prozent der in der ganzen Welt hergestellen Menge Opium in Afhanistan hergestellt, nachdem die Erntemenge in diesem Jahr erneut um etwa ein Drittel angestiegen ist. Seit dem Einmarsch der US-geführten "Koalition" vor nunmehr fast sechs Jahren steigt die in dem Land produzierte Menge an Opium jährlich an, nachdem die zuvor herrschenden Taliban den Anbau mittels drakonischer Strafen und massiver Kontrollen praktisch zum Erliegen gebracht hatten.

Die NATO antwortete nun, daß sie keinesfalls direkt gegen den Anbau von Opium vorgehen werde. "Die NATO/ISAF-Mission erlaubt es der ISAF nicht, sich direkt an der Vernichtung von Schlafmohn zu beteiligen", sagte der NATO-Sprecher Charles Anthony. Tatsächlich hatte die ISAF bereits vor einigen Monaten sogar Werbezeit in zwei afghanischen Radiosendern gekauft, um der Bevölkerung unmißverständlich mitzuteilen, daß sie sich keinesfalls an der Zerstörung von Schlafmohnfeldern beteiligen werde.

Während die Vereinten Nationen aber in der tat die NATO gebeten hatte, gegen den Anbau von Opium vorzugehen - was auch von dem UN-Beauftragten für Afghanistan, Tom Koenigs, in einem Interview gegenüber der Berliner Zeitung im Hinblick auf die Bundeswehr wiederholt wurde - hatte die "afghanische" Regierung nur darum gebeten, Taliban-Kämpfer aus den Anbaugebieten zu vertreiben, damit es anschließend "afghanischen" Einheiten möglich wäre, die Anbaufelder zu zerstören. Die NATO sagte nun, sie wolle stattdessen die "afghanischen" Sicherheitskräfte unterstützen, indem sie sie ausbildete und ihnen "Informationen und Logistik" zur Verfügung stelle.

Letztlich dürfte es der NATO allerdings bei objektiver Betrachtung schwerfallen zu begründen, warum sie sich nicht an dem - ebenfalls von den USA ausgerufenen - "Krieg gegen die Drogen" beteiligt. Auf den ersten Blick mag das Argument, dies würde den Stand der Besatzungstruppen in Afghanistan weiter verschlechtern zwar durchaus stichhaltig erscheinen, letztlich dürften die Bombardements von Wohngebieten mit den entsprechend unvermeidlichen Opfern in der Zivilbevölkerung hier kaum hilfreicher sein.

Die vehemente Weigerung der NATO, gegen die Opiumfelder vorzugehen - was mit bereits m Vietnamkrieg erprobten und seither massiv weiterentwickelten thermobarischen Bomben oder auch dem auch im Irak eingesetzten, nur umbenannten, Napalm ohne Zweifel problemlos möglich wäre, läßt nur die Schlußfolgerung zu, daß dies durchaus keine unerwünschte Nebenwirkung der Krieges gegen Afghanistan ist.

Vor dem "Krieg gegen den Terror" war es der "Krieg gegen die Drogen", der zahlreiche Aktionen und Militärmaßnahmen rechtfertigen sollte. Diese Reaktionen der NATO belegen nur zu offensichtlich, daß es sich auch damals schon um Vorwände zur Durchsetzung anderweitiger Interessen gehandelt hat.

Und hier der Artikel zur Radiowerbung


Der Vorwurf, der schon vor Jahrzehnten durch die USA ausgerufene "Krieg gegen die Drogen" sei nur ein Vorwand, um wirtschaftliche und politische Ziele - insbesondere der USA - im Ausland militärisch durchzusetzen, ist keineswegs neu. Ein Bericht des britischen Guardian vom Samstag belegt eindrucksvoll, wie wenig Interesse offenbar tatsächlich an der Bekämpfung illegaler Drogen besteht.

Kürzlich hatte das britische Militär in Werbesendungen in zwei örtlichen Radiosendern der afghanischen Provinz Helmand eine für die Zuhörer unmißverständliche Botschaft ausstrahlen lassen.

"Geachtete Bürger Helmands. Die Soldaten der ISAF ["International Security Assistance Force", "Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe") und der ANA ["Afghan National Army", "Afghanisches Nationalheer"] zerstören keine Schlafmohnfelder", so die Botschaft. "Sie wissen, daß viele Menschen in Afghanistan keine andere Wahl haben, als Schlafmohn anzubauen. ISAF und ANA wollen die Menschen nicht daran hindern, ihren Lebensunterhalt zu verdienen."

Die führte zu wütenden Reaktionen der "afghanischen" Regierung, die international unter Druck gesetzt wird, der seit dem Sturz der Taliban wieder florierenden Heroinproduktion Einhalt zu gebieten, an deren entsprechenden "Bemühungen" aber grundlegende Zweifel bestehen.

"Das war ein Fehler der ISAF", sagte der Sprecher des Ministeriums für Drogenbekämpfung, Zalmay Afzali. "Wir haben die ISAF aufgefordert, solche Probleme zukünftig zu vermeiden, weil sie ein Riesenproblem schaffen können. Wir hoffen, es wird nicht wieder passieren." Nach mehreren Besprechungen erklärte die NATO am vergangenen Mittwoch, daß die Werbespots nicht weiter ausgestrahlt würden. "Wir erkannten, daß es ein Fehler war und kümmerten uns so schnell wie möglich darum", sagte der Sprecher Nicholas Lunt.

Oberstleutnant Charlie Mayo, ein Sprecher des britischen Militärs, verteidigte die Werbesendungen. Diese seien ausgestrahlt worden, um "Propaganda" der Taliban, britische Soldaten seien nach Sangin gekommen, um die Lebensgrundlagen von Bauern zu zerstören, entgegenzuwirken. "Das Dilemma war, daß die Schlafmohnernte stattfand und Menschen zu den Waffen greifen würden, um uns zu bekämpfen", sagte er. Mayo sagte weiter, die Formulierung der Werbesendung habe Spielraum für "Mißverständnisse" gegeben, tatsächlich bestätigte er aber schließlich genau den Standpunkt, daß die NATO-Truppen in keiner Weise gegen den Drogenanbau vorgehen. "Sie müssen verstehen, daß wir hier sind, um die Taliban zu töten, nicht um ihren Schlafmohn umzupflügen." Kürzlich diskutierten britische Offiziere, einem Bauern, dessen Ackerland für eine Militärbasis "requiriert" wurde, den vollen Marktpreis des dadurch zerstörten Schlafmohns zu zahlen.

Ein Großteil des in Großbritannien verkauften Heroins wird in der afghanischen Provinz Helmand hergestellt. Im vergangenen Jahr stammte rund ein Viertel der Weltproduktion aus dieser Provinz. Demgegenüber war die Heroinproduktion unter der Herrschaft der Taliban - aufgrund drakonischer Strafen - fast vollständig zum Erliegen gekommen.

Es scheint zumindest fragwürdig, ob die erhobenen Vorwürfe, die Taliban würden die Heroinproduktion nun aktiv fördern und sich zumindest teilweise hieraus finanzieren, zutreffen. Immerhin würden sie sich auf diese Weise vollkommen unglaubwürdig machen, würden sie doch nicht nur den von ihnen erlassenen und brutal durchgesetzten Gesetzen, sondern auch dem Koran zuwiderhandeln.

Andererseits nutzt der US-Geheimdienst CIA seit Jahrzehnten den Drogenhandel, um sein Budget aufzustocken und gezielt in anderen Ländern Einfluß zu nehmen. Schon vor über zwei Jahren gab es sehr deutliche Hinweise auf eine Beteiligung von "afghanischen" Regierungsbeamten am neu aufblühenden Drogenhandel. Nicht genannte "westliche Beamte" seien mittlerweile überzeugt, daß auch drei Minister der "afghanischen" Regierung an der Kontrolle des Drogenhandels Afghanistans beteiligt seien. Aufgrund der "Nähe" der "afghanischen" Regierung zu den Besatzern schien es schon bisher schwer vorstellbar, daß diese nicht sehr genau um die Hintermänner wissen und ihre schützende Hand über sie halten.

Der "Fehler" in der Ausstrahlung der Werbesendung lag in Wahrheit offenbar nicht in der Aussage selbst, sondern allein darin, diese derart öffentlich zu machen.

Quelle: www.freace.de
english.aljazeera.net/NR/exeres/2AD549A0...703-B00E9E87641F.htm
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#1838
Re: Krieg gegen die Drogen - Oder auch nicht vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Das ist natürlich klar, das sich auch Geheimdienste am Drogenkonsum bereichern. Schliesslich ist das Produkt sehr klein und die Gewinnspanne ist riesig. Ausserdem mal ehrlich, wenn man die Produktionsstätten zerstört oder den Anbau stoppt, dann sind wirklich viele Leute arm dran und die Nachfrage ist gross.
Wie auch immer. Es gibt noch andere Anbaugebiete, die dann sofort liefern könnten. Dann wird halt an einer anderen Seite geschmiert und die Drogen kommen trotzdem ins Land. Die eine Behörde kämpft halt gegen Drogen, aber eine andere bereichert sich dran. So kämpft das amerikanische System gegen sich selbst.
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#1840
Re: Krieg gegen die Drogen - Oder auch nicht vor 4 Jahren, 8 Monaten  
Das sich CIA und Konsorten dort nicht nur bereichern, sondern das ganze wahrscheinlich auch noch selber steuern ist ja kein großes Geheimnis, mich stört doch etwas das sich die Bundeswehr anscheinend auch auf die Gehaltslisten setzen läßt - von wem auch immer.
Langsam zweifle ich am gesunden Menschenverstand einiger Leute.

Wem kann man heute eigentlich noch über den Weg trauen?

*Jemand vom BND oder so hier:huh:* Na und wenn schon...Ihr könnt mich
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#1996
Re: Krieg gegen die Drogen - Oder auch nicht vor 4 Jahren, 7 Monaten  
Ich seh das so: Was für einen Grund kann es überhaupt geben sich in einem Land wie Afghanistan, das wirtschaftlich nichts zu bieten hat, was der Westen nicht schon hätte, militärisch festzubeißen? Das Land ist strategisch nicht sonderlich wertvoll, außer für die USA, aber für die ist jeder Fleck auf der Erde auf dem sie nicht die militärische Herrschaft haben strategisch wertvoll; was glaubt ihr weshalb die in Europa ein Raketenschild installieren wollen, außer um näher und schneller an möglichen Aggressoren zu sein? Militärische Präsenz in Europa! Die ja nach und nach zurück ging, was die sicher mächtig ärgert, zumal wenn dann auch noch zusätzlich nicht jeder nach ihrer Pfeife tanzt (Krieg gegen den Terror). Aber egal... Afghanistan hätte da doch noch was zu bieten. Eine perfekte Infrastruktur in der Drogenproduktion, also warum sich zum Buh-Mann machen indem man selber einsteigt, wenn man einfach die bestehenden Strukturen übernehmen und dies unter dem Deckmantel des Krieg-gegen-den-Terror verstecken kann? Oder glaubt irgendjemand, das es dabei um Osama Bin Laden und seine Taliban / AlQaida / Mudschahedin / Dschihad - Krieger ging? Ich mein mal ehrlich, was soll sich ändern wenn sie ihn töten, die Idee wird weiterleben... Allerdings haben diese Leute die Drogenproduktion "sanktioniert" und gesteuert, und wenn die USA schon Drogen ins Land läßt (irgendwo müssen sie reingelassen werden, bei den Kontrollmöglichkeiten soll mir keiner sagen die hätten keinen Plan dem Herr zu werden) dann doch bitte unter Eigenregie und mit dem kompletten finanziellen Vorteil ohne Mittelsmänner.

RELIGION IST OPIUM FÜRS VOLK > OPIUM IST OPIUM FÜRS VOLK

Ausserdem kann man, wenn man 93% des Weltmarktes beherrscht, sehr leicht geheime Strukturen in anderen Ländern aufbauen, wärend man sie offiziell gleichzeitig politisch ruhig stellt, die später einmal von Nutzen seien können; und wenn nicht macht man wenigstens einen fetten Profit. Warum glaubt ihr führen die USA Krieg-gegen-Drogen, vornehmlich in Südamerika? Weil sie keinen Weg gefunden haben diesen Drogenhandel selbst zu kontrollieren (oder um zu verschleiern, das sie ihn bereits kontrollieren), auf jedenfall aber haben sie auf diesem Weg ihren Fuß in der Tür von Südamerika.

Das ist ein altbekanntes Prinzip, guckt nur mal ein paar Jahrhunderte zurück und schaut euch Staaten an, die damals was die Macht angeht vergleichbar mit den USA heute sind. Dann schaut euch an was diese Staaten damals unternahmen wenn es darum ging den Handel mit irgendwelchen Kräuter, Gewürzen, etc. zu beherrschen. Niemand läßt den Profit am eigenen Volk gern an sich vorbeilaufen, nur das es damals keine Drogen waren.
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#2003
Re: Krieg gegen die Drogen - Oder auch nicht vor 4 Jahren, 7 Monaten  
@ Kristof Stein


Die CIA hängt schon ewig in Afghanistan und kontrolliert die drogen dort, wie sie das auch schon seit Ewigkeiten in Südamerika tut oder in Südostasien.
Was denkst Du wohl, warum Bush sich plötzlich so für Birma einsetzt?
Weil er ein Menschenfreund ist:huh:

Wohl kaum, denn Birma liegt genau dort, wo die CIA und ihre Freunde schon immer ihre Drogen herbekamen, die für die Finanzierung ihrer schmutzigen Geschäfte benötigt wurden.
Es scheint wohl eher so zu sein, das die dortige Militärregierung die Drogen lieber für sich behalten will um genügend Geld damit aufzutreiben und selber den Markt zu kontrollieren.
Freundlichkeit gegenüber dem Volk von Birma anzunehmen wäre wohl eher naiv.
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#2006
Keine Leichen dafür 3,6 Tonnen Koks vor 4 Jahren, 7 Monaten  
Hier noch einen Artikel den ich gerade gefunden habe und das ganze noch unterstreicht


132 militärisch aussehende Taschen, gepackt mit 3.3 metrischen Tonnen Kokain wurden im einem Wrack einer Gulfstream II mit der amerikanischen N- Nummer N987SA im Dschungel nahe der südmexikanischen Stadt Tixkobob gefunden. Der amerikanische Businessjet gehört der in Coconut Creek in Miami registrierten Firma Donna Blue Aircraft Inc.

Dem Absturz ging ein Luftscharmützel mit zwei mexikanischen Armeehelikoptern voraus. Die mexikanischen Behörden hatten das Flugzeug bereits seit Eindringen in den mexikanischen Luftrum auf dem Verfolgungsradar und hatten es - laut mexikanischen Behörden - mit Armeeflugzeugen verfolgt. Nachdem die Flugbesatzung der Gulfstream Aerospace G-1159 Gulfstream II den Landeaufforderungen des Towers nicht Folge leistet, starteten die zwei Helikopter und zwangen den Jet zur Landung. Die Verfolgungsjagd endete mit dem Absturz der Maschine, das Flugzug wurde dabei zerstört.
Verletzte gab es offensichtlich keine. Wie der örtliche Polizeichef Eustaquio Arredondo der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte wurde eine Person beim Flugzeug verhaftet. Die 3.3 Tonnen Kokain wurden möglicherweise auf einer verdeckten Landepiste geladen und waren auf dem Weg in die USA. Um welchen Zielflughafen es sich handelte, ist zurzeit noch nicht bekannt. Interessanterweise flog die N987SA in letzter Zeit auch den Flughafen Clearwater in Florida an. Just jener Flughafen der bereits mit der DC 9 Coca Airline N900SA von Skyways Aircraft angeflogen wurde. Eine durchaus interessante Kombination, nicht nur der Destinationen, sondern auch der N –Nummer Endung SA.
Besonders pikant: Das Flugzeug landete zwischen 2003 und 2005 mindestens drei mal auf der Gefangeneninsel Guantanamo, dessen Flugdaten wurde von europäischen Behörden mit dem Verdacht auf Entführung von Terrorverdächtigen überprüft. Beim damaligen Operator handelte es sich um die Firma Richmor Aviation. Zufälle?

Quelle: www.oraclesyndicate.twoday.net
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#2032
CIA – Cocain Import Agency vor 4 Jahren, 7 Monaten  


Kokain Import Agentur... der grösste Drogenhändler der Welt ist die CIA

Ein Jet der für die illegalen CIA Flüge in Europa verwendet wurde, ist in Mexiko abgestürzt und siehe da, im Wrack wurden 3.3 Tonnen Kokain gefunden.

Die Gulfstream II mit dem Kennzeichen N987SA ist am 24. September 2 Kilometer ausserhalb von Tikokob in Yucatan Mexiko abgestürzt, nachdem es von mexikanischen Militärhubschraubern bedrängt wurde, da es in den Luftraum ohne Erlaubnis eingedrungen war.

Die Kennnummer ist bei Flugzeugbeobachtern in Europa bekannt und genau dieser Jet ist für den Transport von entführten Gefangenen durch die CIA verwendet worden.

Mexikanische Soldaten fanden an der Absturzstelle keine Leichen, dafür aber 132 Säcke die insgesamt 3.3 Tonnen Kokain enthielten. Wo der Jet herkam ist nicht bekannt, aber er war unterwegs nach Cancun. Später wurde ein Passagier des Fluges von der Polizei aufgegriffen und verhaftet.

Der Jet ist in der Vergangenheit verwendet worden um illegal entführte Personen, die in den Augen der Amerikaner des Terrors verdächtigt werden, aus Europa nach Guantanamo Bay auf Kuba zu transportieren. Offensichtlich transportierte die Maschine nicht nur Gefangene, sondern auch Koks und war im Dauereinsatz für die CIA.

Dieser Absturz bringt ans Tageslicht, was immer schon bekannt war, die wirklichen Drogenhändler der Welt sind die Geheimdienste und die Regierungen selber.

Der „War on Drugs“ ist genau so eine Farce wie der „War on Terror“.

Man sieht ja auch was in Afghanistan passiert ist. Als die Taliban noch dort regierten bis 2001, war der Opiumanbau fast komplett zum Stillstand gekommen. Jetzt seit dem die Amerikaner einmarschiert sind, die Taliban vertrieben und die Kontrolle über das Land haben, wird jedes Jahr eine Rekordernte nach der anderen an Opium eingefahren. Der Anbau von Opium ist nur möglich wenn die Amerikaner das dulden. Tatsächlich fördern sie es, denn es ist neben Waffen das beste Geschäft.

Die Behörden machen jagt auf Drogenkriminelle, Konsumenten werden bestraft, süchtige Kleindealer landen jahrelang im Knast, wo sie noch süchtiger werden. Drogensüchtigen wird nicht geholfen, bestenfalls sollen sie mit Hilfe von Beruhigungsmittel und Methadon von den illegalen Suchtmittel geheilt werden. Zwischen durch wird ein Drogenfund gross in den Medien verkündet um den erfolgreichen Kampf gegen Drogen darzustellen. Tatsächlich werden aber nur lästige Konkurrenten beseitigt, die es wagen neben den Geheimdiensten zu operieren. Es ist alles nur eine Show für das gutgläubige Volk.

In Wahrheit kontrollieren die Geheimdienste den Drogenhandel auf der Welt und machen Geschäft mit den grössten Drogen- und Waffenschiebern. Sie verdienen damit das Geld um ihre illegalen Operationen zu finanzieren, aber auch um privat Kasse zu machen. Sie sorgen im Gegenzug dafür, dass die Drogenbarone nicht ausgeliefert werden oder verhindern jede polizeiliche Ermittlung, die gegen ihre "Freunde aus der Unterwelt" geführt werden.

Die Bemühungen einer DEA, der amerikanischen Drogenbehörde, oder auch der deutschen Polizei, des BKA usw. werden unterwandert und sind wirkungslos, soweit diese Behörden nicht sogar selbst beteiligt sind. Der internationale Kampf gegen Drogen verkommt damit zur Farce.

Die Iran/Contra Affäre ist ja noch so ein Beispiel für den Drogenhandel durch die US Regierung. Die gleichen Personen die hinter diesen Verbrechen stecken, sind heute an der Macht… die ganze Bush-Familie und ihre Gangsterbande.
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