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Die CIA und Menschenversuche... vor 4 Jahren, 9 Monaten
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Nach dem weiteren suchem im Netz habe ich einen interessanten Artikel über die liebe CIA gefunden, die allem Anschein nach ja genügend Dreck am Stecken hat, aber niemals freiwillig damit rausrücken würde.
[b]Operation Gehirnkrieg
Im August 2002 sendete der WDR einen Dokumentarfilm von Egmont R. Koch und Michael Wech, der den meisten heute wohl eher unbekannt ist. Die beiden Autoren nahmen „ihr“ Thema zusätzlich zum Anlass das Buch „Deckname Artischocke. Die geheimen Menschenversuche der CIA“, welches im Goldmann Verlag erschien, zu schreiben. Im Buch werden auch die im Folgenden erwähnten, freigegebenen Dokumente der CIA gezeigt, die keinen Zweifel mehr an den wahren Hintergründen der folgenden Geschichte aufkommen lassen.
Die gut recherchierte WDR-Dokumentation behandelt unter anderem den, offiziell als Selbstmord bezeichneten Tod eines Wissenschaftlers aus den USA, der sich im Verlaufe dieses Berichts zu einer haarsträubenden Geschichte ausweitete, die direkt aus den Hollywood Studios kommen könnte. Angeregt wurde der Film übrigens in erster Linie durch die hartnäckigen Nachforschungen Eric Olsens, dem Sohn des toten Wissenschaftlers. Er sammelt bis heute Informationen um zu beweisen, dass der Tod seines Vaters kein Selbstmord war, sondern das sein eigenes Land, die USA dahinter steckt. Außerdem, und darum geht es hier vorrangig, zeigt der Film Machenschaften der CIA auf, die mit unmenschlichen Folter- und Verhörmethoden experimentiert, die höchstwahrscheinlich heute noch praktiziert werden,…….auch in Deutschland,…..vielleicht direkt in eurer Nachbarschaft.
Die Geschehnisse in diesem ersten Beitrag sind zwar schon einige Zeit her. Wie aktuell sie aber dennoch sind, wird ein weiterer, etwas später folgender Beitrag zum Thema allerdings deutlich machen.
Er lag da und sah mich an. Er versuchte mir etwas zu sagen. Er hatte die Augen weit aufgerissen. Überall war Blut. Es lief aus seiner Nase, aus seinen Augen und Ohren. Ein Knochen ragte aus seinem linken Arm heraus. Ich versuchte immer wieder mit ihm zu sprechen, aber ich konnte nichts von dem verstehen, was er sagen wollte. Dann ist er gestorben.
Der Todesfall
In der Nacht vom 27. auf den 28. November 1953, genauer gesagt um 2:30 Uhr stürzt ein Mann durch ein, angeblich geschlossenes Fenster des dreizehnten Stockwerks des Pennsylvania Hotels in New York. Die ermittelnden Behörden stellen alsbald fest, dass es sich um Selbstmord gehandelt habe. Bei dem Toten handelte es sich um Dr. Frank Rudolph Olsen, von Beruf Biochemiker und im Auftrag der US-Regierung in Camp Detrick (heute Fort Detrick) in der Nähe von Washington tätig. Sein Tod hat etwas losgetreten, was sich die CIA und einige der höchsten Regierungsvertreter wohl nie zu träumen gewagt hätten. Sonst hätte man sich wohl erheblich mehr Mühe gegeben, den Tod Olsens natürlich und wie Selbstmord aussehen zu lassen. So aber kam, zunächst allerdings sehr langsam, etwas ins Rollen, dass kaum noch aufgehalten werden konnte. Über Fort Detrick gibt es nebenbei noch zu sagen, dass aus dem Pentagon im Jahre 1970 der Auftrag an die dortigen Projektleiter gegangen sein soll, einen künstlichen Mikroorganismus zu entwickeln, der das Immunsystem des Menschen zerstören soll. Das aber nur am Rande.
Eigene Recherchen
Dank der energischen Bemühungen und Recherchen von Frank Olsens Sohn Eric Anfang der siebziger Jahre (er war zum Todeszeitpunkt erst neun Jahre alt) ist heute sicher, dass es kein Selbstmord war. Man stellte durch eine spätere Exhumierung der Leiche fest, dass Frank Olsen wahrscheinlich im Hotelzimmer bewusstlos geschlagen und durch das offene (nicht geschlossene!) Fenster geworfen wurde. Außerdem gab die, zu der Zeit bereits durch Watergate massiv in die öffentliche Kritik geratene CIA zu, Olsen zehn Tage vor seinem Tod, ohne sein Wissen LSD verabreicht zu haben. Er wurde also Opfer seiner eigenen Arbeit, wie wir später erfahren werden. Das Ergebnis der Exhumierung im Jahre 1994 veranlasste übrigens die Staatsanwaltschaft von Manhattan, vierzig Jahre nach dem Verbrechen ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes einzuleiten. Dieses wurde aber bald wieder fallen gelassen, da die CIA die Befragung des Hauptzeugen, des CIA-Agenten und Frank Olsens „ständigem Begleiter“ Robert Lashbrook, der bei dem „Fenstersturz“ im Zimmer anwesend war, so massiv behindert, dass eine vollständige Aufklärung dieses Falles zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich erscheint.
Die Vertuschung
In einem Memorandum vom 11. Juli 1975, welches ebenfalls im Buch abgebildet wird und dessen Verfasser der damalige Stabschef Donald Rumsfeld und sein Stellvertreter Dick Cheney waren, wurde dem Präsidenten Ford dringend geraten, sich offiziell bei den Hinterbliebenen Olsens zu entschuldigen, um einem Gerichtsverfahren zuvor zu kommen. Andernfalls könnte die CIA gezwungen sein, “streng klassifizierte Informationen der nationalen Sicherheit preiszugeben“. Eine beliebte Ausrede, die der CIA und anderen undurchsichtigen Leuten schon viele unangenehme Untersuchungen erspart hat. Schließlich entschuldigte sich der damalige Präsident Ford bei den Angehörigen Olsens und die CIA zahlte eine Entschädigung von 750.000$. Damit sollte der Fall dann wohl offiziell erledigt sein.
Aber trotzdem ließ Eric Olsen nicht locker. Die Hauptfrage war, welchen Grund könnte die Ermordung und spätere aggressive Vertuschung des Falles „Frank Olsen“ gehabt haben, wem war der eigentlich doch völlig Unbekannte Olsen im Weg?
Die Hintergründe
Bei näherer Beleuchtung seines Arbeitgebers und vor allem seines Arbeitsplatzes in Camp Detrick stellt man fest, dass es sich um ein Biowaffenlabor der US-Streitkräfte handelte. Olsen selbst war Experte für die Freisetzung biologischer Kampfstoffe. Zusätzlich aber, und das scheint erheblich gewichtiger, war er in leitender Funktion an der „Operation Artischocke“ beteiligt, die, wie sich bald herausstellte, nichts anderes war als der Oberbegriff für die Koordinierung aller geheimen Projekte der CIA, der US-Army und der US-Navy, die Bewusstseinskontrolle und Manipulation betreffen. Diese Projekte beschäftigten sich in erster Linie mit bewusstseinsverändernden Substanzen wie Drogen, tödlichen Giften, Strahlung, Folter usw. und deren Wirkung auf den Menschen, sowie die Untersuchung der Folgen und welchen Nutzen man daraus ziehen konnte. Aber dazu später mehr.
Der Anfang
Auftrieb erhielten die eigenen Forschungen in Camp Detrick augenscheinlich durch Entdeckungen und spätere Befragungen deutscher Ärzte und Wissenschaftler direkt zum Ende des zweiten Weltkriegs. 1945, nämlich bei der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau durch die Amerikaner, stießen diese auf einige Überlebende, die von grausigen Experimenten an den Häftlingen durch KZ-Ärzte berichteten. Die gleichen Berichte gibt es bekanntermaßen auch über die Lager in Buchenwald, Auschwitz, Mauthausen, Neuengamme und andere. Es handelte sich meist um Experimente mit Drogen, Krankheitserregern und Giften. Plötzlich schienen sich die Amerikaner sehr für diese so genannten Ärzte und Wissenschaftler zu interessieren. Kurz darauf nämlich wurde unter dem Decknamen „Operation Dustwind“ in der Nähe von Frankfurt, auf Schloss Kransberg, die „wissenschaftliche Elite Nazi-Deutschlands“ gesammelt, „inhaftiert“ und eingehend von amerikanischen Offizieren verhört. Sinn und Zweck der Aktion war das Sammeln und Auswerten der Forschungsergebnisse, die von den deutschen Wissenschaftlern im Laufe der Versuche in den Konzentrationslagern gesammelt worden waren.
Deutsche Vorbilder
Unter den deutschen Gefangenen befanden sich viele KZ-Ärzte, die sich in Dachau und anderen Konzentrationslagern mit biologischer Kriegsführung beschäftigt hatten, Gefangene als Versuchobjekte missbrauchten und diese mit Keimen und Bakterien infizierten. Einer dieser „Ärzte“ war Professor Kurt Blome, damaliger stellvertretender Reichs-Ärzteführer und Spezialist für B-Waffen Forschung, die sich die Deutschen anscheinend 1940, nach der Einnahme Frankreichs von den Franzosen aneigneten, die wiederum im französischen Biowaffeninstituts in „Vert le Petit“ schon länger damit experimentiert hatten.
Dieser Professor Blome jedenfalls wurde seltsamerweise 1947 vom US-Militär Tribunal freigesprochen, obwohl er sich offen zu seinen Verbrechen und seiner politischen Zugehörigkeit, zu den Nationalsozialisten und Adolf Hitler bekannte. Blome blieb die Todesstrafe trotzdem erspart. Dafür sollten er und andere deutsche Wissenschaftler und Ärzte mit den amerikanischen Wissenschaftlern zusammen an deren B-Waffen Forschung arbeiten.
Wie viele dieser Leute dadurch einer Verurteilung entgingen und stattdessen noch viele Jahre in den USA oder in Deutschland an ihrem „Spezialgebiet weiter arbeiten „durften“, werden wir wohl nie erfahren.
Vielen dieser „Ärzte“ wurde beim Nürnberger Ärzteprozess offiziell der Prozess gemacht, viele wurden hingerichtet. Einige erhängten sich in ihren Zellen, wobei es auf mich schon etwas befremdlich wirkt, dass sich so etwas nicht verhindern ließ. Manche wurden nach kurzer Haft wieder freigelassen.
Viele verschwanden aber auch unter merkwürdigen Umständen von der Bildfläche, oder tauchten erst nach vielen Jahren plötzlich wieder auf. Aber das nur am Rande.
Anthrax, Nazis, CIA
Zurück zum freigesprochenen Professor Kurt Blome. Wikipedia sagt über ihn unter anderem: „Der Freispruch beim Nürnberger Ärzteprozess soll im Zusammenhang mit der Übermittlung der Forschungsergebnisse zu B-Waffen an die USA stehen. Zwei Monate nach dem Nürnberger Ärzteprozess wird Blome in Camp David über die B-Waffenforschung befragt. 1951 ist er Mitarbeiter des U.S. Army Chemical Corps, wo an B- und C-Waffen (Chemische Waffen) geforscht wird“
Die Amerikaner und insbesondere die CIA haben offensichtlich also bewusst mit Nazi-Verbechern kooperiert und ihnen dafür möglicherweise Straffreiheit und ein angenehmes und sicheres Leben in den Staaten und/oder in Deutschland, oder sonst wo auf der Welt ermöglicht.
Blome und viele andere wurden unter anderem in den USA zur Erforschung von Biowaffen eingesetzt. Er arbeitete dort schnell auch mit Dr. Frank Olsen zusammen. Sie machten Versuche mit Anthrax oder ähnlichen Krankheitskeimen, die sie z.B. auf der karibischen Insel Antigua und in Alaska testeten. Dort sollte unter realistischen Bedingungen erprobt werden, wie Seuchen sich ausbreiten. Angeblich ging man sogar soweit, mit den Biokampfstoffen auf eigenem Boden in der San Francisco Bay zu experimentieren, um herauszufinden, wie eine Großstadt auf so eine Katastrophe reagieren könnte.
Über die „Feldversuche“ sagte Norman Cournoyer, bester Freund und damaliger Kollege Frank Olsens später: Wir haben keine Anthrax-Sporen eingesetzt, sondern Bacillus Globigii - Sporen die Anthrax sehr ähnlich sind. Wir taten damals Dinge, die nicht ganz koscher waren. Die Sporen konnten noch Monate später in großer Entfernung aufgespürt werden.
Außerdem entwickelten sie Kampfstoffe, die mit dem Flugzeug versprüht ganze Ernten zerstören und Felder für lange Zeit unbrauchbar machen konnten.
Gedankenkontrolle „Made in Germany“
Im April 1950 schließlich erhielt Olsen einen neuen Auftrag, diesmal direkt von der CIA. Hier ging es nun nicht mehr um bakteriologische Kriegsführung, hier ging es um etwas anderes. Mit Hilfe von Drogen, Medikamenten, Gehirnwäsche und Folter sollte an Menschen die Möglichkeit der Kontrolle, bzw. Manipulation, über alle bisher gekannten Grenzen hinaus erprobt werden. CIA Planungsdirektor Richard Helms , der später übrigens auch für die Vernichtung fast aller Aufzeichnungen zum MK-Ultra Projekt (dazu später mehr) verantwortlich zeichnete, nannte das Projekt einen „Feldzug gegen das Gehirn unseres Feindes“. Der Code-Name für Olsens neuen Auftrag war „Operation Artischocke“.
Man stellte Olsen einen Diplomatenpass aus und schickte ihn in der folgenden Zeit öfter nach Europa, unter anderem auch nach Deutschland. Olsens Sohn Eric fand später im Nachlass seines Vaters, unter vielen „normalen“ Filmaufnahmen der Familie, einige wenige Bilder aus Deutschland, unter anderem aus Frankfurt und Heidelberg. Außerdem zeigte ein Bild das geheime CIA Hauptquartier im IG-Farben-Hausin der Frankfurter Innenstadt.
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Nach unseren Gesetzen der Physik kann eine Hummel nicht fliegen.
Sie weiß es nur nicht.
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Re: Die CIA und Menschenversuche... vor 4 Jahren, 9 Monaten
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„Operation Artischocke“ spielte sich nicht nur auf amerikanischem Boden ab. Ganz im Gegenteil sieht es so aus, als hätte ein Großteil der Forschung dazu auch in Deutschland stattgefunden.
In Oberursel (Taunus) befindet sich zu der Zeit das amerikanische „Camp King“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Camp King für die Vernehmung hochrangiger Nazis genutzt. Robert Kempner , der damalige, stellvertretende Chefankläger der Amerikaner führte hier viele Verhöre durch, die später für die Anklage der Nürnberger Prozesse verwendet wurden. Außerdem wurden in Camp King über 200 ehemalige SS-Leute, Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und Angehörige der Reichsabwehr „angehalten“, alles Wissenswerte über die Nazis, sowie über die Russen zu protokollieren. Viele von diesen “kooperierenden Autoren“ wurden später freigelassen und arbeiteten fortan für den britischen oder amerikanischen Geheimdienst. Camp King diente dann im späteren Verlauf als geheimes Verhörzentrum für russische Agenten und DDR-Überläufer, von denen die Amerikaner vermuteten, es handle sich um eingeschleuste Agenten, bzw. Doppelagenten.
Die Villa Schuster
Ebenfalls zu Camp King gehörte die damalige Villa Schuster, das heutige Haus Waldhof in Kronberg (Taunus). Hier spielten sich anscheinend auch die Hauptaktivitäten von „Operation Artischocke“ in der “Sektion Deutschland” ab.
Da man logischerweise kaum Freiwillige für die geheimen Versuche auftreiben konnte, boten sich neben Kriminellen und verurteilten Nazis auch „Überläufer“ und Spione als Versuchsobjekte an. Schließlich vermisste sie kaum jemand oder wusste von ihrer Existenz, geschweige denn von ihrem Aufenthaltsort. Kernziel der Versuche bei „Operation Artischocke“ war, herauszufinden wie Menschen unter anderem mit der neuen „Wunderdroge“ LSD , Meskalin, Elektroschocks (nennt sich heute Elektrokrampftherapie), Folter und Hypnose das Bewusstsein manipulieren, Menschen zum Reden bringen und danach ihr Gedächtnis löschen konnte. Dass man dabei allerdings weit über die Grenzen des Erträglichen hinausgehen und auch den Tod der Versuchspersonen billigend in Kauf nehmen würde, hatte auch Olsen nicht erwartet.
Hier ein Protokoll (Auszug aus dem Buch „Deckname Artischocke. Die geheimen Menschenversuche der CIA“) so eines „Versuches“ mit tödlichen Folgen, allerdings aus den USA. Dabei handelt es sich um den damals 42 jährigen Tennislehrer Harold Blauer, der eigentlich nur seine Depressionen behandeln lassen wollte. Bei ihm handelt es sich um das erste dokumentierte Opfer der Menschenversuche: Harold Blauer starb am 8. Januar 1953, nachdem er mehrfach hohe Dosen einer synthetisch hergestellten Variante der Droge Meskalin im Rahmen von Experimenten am New York State Psychiatric Institute erhalten hatte. Seine Witwe erstattete nach seinem Tod Anzeige, im Verlauf des Prozesses vertuschten die Behörden die wahre Todesursache. Das folgende Protokoll beschreibt den Verlauf der tödlichen Infusion, die zu einem Kreislaufkollaps und Herzversagen führte.
9.53 Uhr Injektion beginnt, ruhelose Bewegungen, Protest gegen die Injektion.
9.55 Uhr Injektion endet.
9.59 Uhr […] sehr ruhelos, muss von der Schwester festgehalten werden, nicht ansprechbar […] wildes Rudern mit den Armen, heftiges Schwitzen […]
10.01 Uhr […] Patient richtet sich im Bett auf, komplette Versteifung des Körpers […] schnarchendes Atmen 32/min, Puls 120/min […] Zähne zusammengebissen, Schaum vor dem Mund […] rollende Augenbewegungen […]
10.04 Uhr […] Verkrampfung der Rückenmuskulatur […]
10.05 Uhr […] steife Extremitäten, Pupillen leicht erweitert, reagiert nicht auf Licht […]
10.09 Uhr […] allgemeine Errötung des Gesichts und der Brust […] weiterhin starkes Schwitzen […] Tremor der unteren Extremitäten, Schaum vor dem Mund […]
10.10 Uhr […] weiterhin schnarchende Atmung 28/min, unregelmäßig […] versteifter Kiefer […]
11.05 Uhr […] vereinzeltes Aufbäumen, heftige Arm- und Beinbewegungen […] redet wirr von «Murphy», meist zusammenhangslos, vorübergehend ansprechbar […]
11.12 Uhr […] gesteigerte Unruhe, unterbrochene Versteifung […]
11.17 Uhr […] redet nicht mehr […] fällt ins Koma, immer noch unruhig […]
11.30 Uhr starke, schnarchende Atmung […]
11.45 Uhr […] ruhiges, tiefes Koma.
Laut Protokoll endete das Experiment um 12.15 mit dem Tod der Versuchsperson.
Im Juli 1953, wenige Tage nach seinem 43. Geburtstag, bekam Olsen den Auftrag nach Europa zu fliegen. In seinem Nachlass befindet sich eine Filmkassette von dieser Reise, die unter anderem auch Paris, London und Stockholm als seine Stationen ausweist. Anfang August war er dann anschließend in Berlin. Hier in Deutschland wohnte Olsen möglicherweise einem brutalen Verhör hochrangiger, russischer Offiziere bei, die mit genau den Methoden gequält wurden die „Operation Artischocke“ hervorgebracht hatte.,
Olsen soll kurz danach dem britischen Psychiater und Geheimdienstberater in Bereich „Gehirnwäsche“, William Sargant, (außerdem Autor des Buches „Battle for the Mind“) gesagt haben, dass er tödlich endende Menschenversuche der CIA mit Drogen beobachtet habe.
Neues Feindbild CIA
Fakt ist, dass Frank Olsen sehr viel wusste und wohl auch zuviel „plauderte“. Einigen Leuten war das wahrscheinlich zu viel, zumal sie damit rechnen mussten, dass Olsen, der Gewissenbisse bekam und laut über einen Ausstieg aus dem Projekt und der CIA nachdachte, nicht unbedingt alles für sich behalten würde, was er gesehen hatte.
Norman Cournoyer, sagte später dazu: Frank war aufgewühlt, als er aus Deutschland zurückkam. Er sagte: “Norman, versprich mir, dass wir nie darüber geredet haben! Das war sehr hart”. Er sagte: “Du wärst schockiert, welche Techniken sie einsetzen. Sie bringen Leute zum Sprechen. Sie machen Gehirnwäsche mit ihren Opfern. Sie setzen alle möglichen Drogen ein. Und Folter.”
Cournoyer weiter: “Sie verwendeten Nazis, sie verwendeten Häftlinge und sie verwendeten Russen. Und es war ihnen völlig gleichgültig, ob die das überlebten oder nicht.”
Ungefähr zur gleichen Zeit kehrten die ersten US-Soldaten, die im Koreakrieg in Gefangenschaft geraten waren, zurück. Einigen von ihnen drohte ein Verfahren wegen Hochverrats, weil sie ihr eigenes Land offiziell der biologischen Kriegsführung in Korea beschuldigt hatten.
Es handelte sich zum Teil um Piloten der US-Air Force die ausgesagt hatten Fliegen und Spinnen abgeworfen zu haben, die mit tödlichen Krankheitserregern infiziert waren. Diese Soldaten wurden, wahrscheinlich in Camp King, erneut verhört, diesmal aber mit den Foltermethoden, die Operation Artischocke hervorgebracht hatte. Sie alle widerriefen ihre ursprünglichen Aussagen und beschuldigten anschließend chinesische Kommunisten, sie unter Folter verhört und die Geständnisse erpresst zu haben. Auch hier soll Frank Olsen beigewohnt haben. Eric Olsen erfuhr später von Norman Cournoyer dass sein Vater sehr wohl bekannt war dass die USA im Koreakrieg B-Waffen verwendet hatten und er ob dieser menschenverachtenden Gefühlskälte seines Arbeitgebers Gewissensbisse bekam. Seiner Meinung nach war dieses Wissen allein schon Grund genug für die CIA, Olsen aus dem Weg zu räumen.
Die Liquidierung
Frank Rudolph Olsen wurde zu einem Sicherheitsproblem. Im November 1953 lud die CIA ihn und neun weitere Wissenschaftler zu einem „Meeting“ unter dem Decknamen „Treffen von Sportjournalisten“ in eine Hütte nach Deep Creak Lake in Maryland ein. Dort wurde allen zehn „Gästen“ ohne ihr Wissen ein mit LSD präparierter Drink serviert. Später behauptet die CIA, es habe sich um einen Selbstversuch gehandelt, allerdings ohne Wissen der Beteiligten. Als Olsen herausfand, was da mit ihm passierte, kam ihm schnell der Verdacht, dass man mittels der Drogen herausfinden wollte, wie viel und vor allem vor wem er schon etwas ausgeplaudert hatte. Der Mutter eines Freundes gegenüber äußerte er kurz darauf die Befürchtung „einen großen Fehler gemacht zu haben“, wahrscheinlich meinte er seine Offenheit gegenüber Freunden in der Vergangenheit und dass er sie damit in tödliche Gefahr gebracht haben könnte.
Frank Olsens Geisteszustand verschlechterte sich in den nächsten Tagen zusehends, wahrscheinlich aufgrund der „LSD Behandlung“. Er suchte kurz vor seinem Tod mehrmals einen Psychiater auf und wollte sich freiwillig am 30. November in eine psychiatrische Klinik einwiesen lassen. Kurz zuvor erhielt Frank Olsen von der CIA noch einen „ständigen Begleiter“, den bereits oben erwähnten CIA Agenten Robert Lashbrook. Zusammen mit diesem reiste er nach New York ins Pennsylvania Hotel. Den Grund für diese Reise kennt bis heute niemand. Später soll ein Mediziner der CIA aufs Zimmer gekommen sein, der Olsen eine weitere Dosis LSD verabreichte. Noch in derselben Nacht stürzte Olsen aus dem Fenster und starb, während Lashbrook, nach eigenen Angaben, schlief.
Armand Pastore, der damalige Hotelmanager war als erster bei Olsen auf der Straße:
Er lag da und sah mich an. Er versuchte mir etwas zu sagen. Er hatte die Augen weit aufgerissen. Überall war Blut. Es lief aus seiner Nase, aus seinen Augen und Ohren. Ein Knochen ragte aus seinem linken Arm heraus. Ich versuchte immer wieder mit ihm zu sprechen, aber ich konnte nichts von dem verstehen, was er sagen wollte. Dann ist er gestorben.
Den Moment, als Pastore mit den von ihm gerufenen Polizeibeamten im dreizehnten Stockwerk ankommt, schildert er so: Ich sagte: “Wartet einen Moment. Vielleicht ist jemand da drin!” Da wurden sie nervös und zogen ihre Kanonen. Sie sagten: “Mach die Tür auf”. Also schloss ich die Tür auf und sie stürmten in das Zimmer. Und da saß dieser Kerl (Anm. Lashbrook) auf dem Klo, die Ellenbogen auf die Knie gestützt und das Gesicht in seinen Händen verborgen. Die Polizisten fragten: “Was ist passiert?” Der Kerl sagte: “Ich habe keine Ahnung! Ich habe nur gehört wie das Glas splitterte. Dann habe ich aus dem Fenster geschaut und gesehen: Frank Olsen liegt unten auf der Straße!”
Pastore gibt außerdem zu Protokoll, dass aus dem Zimmer ein Telefonat unmittelbar nach dem Fenstersturz geführt wurde: Die Telefonistin sagte, es gab einen Anruf aus diesem Zimmer. Ich fragte: “Worüber wurde gesprochen?” Der Mann in dem Zimmer verlangte eine Verbindung nach Long Island und sagte dann: “Er ist weg!” Der Mann am anderen Ende antwortete: “Das ist zu dumm!” Dann legten beide auf.
Das Erbe von „Operation Artischocke“
Frank Olsen war Tod. Obgleich seine Ermordung wohl eigentlich nur eine routinemäßige Beseitigung sein sollte, hat gerade dieser Fall einiges über die dunklen Machenschaften der CIA ans Licht gebracht. Würde es nicht so abgedroschen klingen, man könnte tatsächlich sagen Frank Olsen ist nicht umsonst gestorben.
Aber obwohl so vieles ans Licht kam, obwohl der Öffentlichkeit die Augen geöffnet wurden, gab es nicht eine Verhaftung! Niemand wurde zur Rechenschaft gezogen, niemand musste die Verantwortung für den Tod Olsens übernehmen, die illegalen Menschenversuche, vor allem die mit Todesfolge, oder die Verschonung und Beschäftigung von Nazi Verbrechern erklären. Präsident Ford entschuldigte sich, die CIA zahlte 750.000$ an die Hinterbliebenen der Olsen Familie und der öffentlichen Meinung wurde Genüge getan. Wahrscheinlich geschah mal wieder alles im Namen und zum Schutze der nationalen Sicherheit.So einfach ist das!
Dieser Fall hat seinerzeit viel Staub aufgewirbelt. Soviel, dass man eigentlich glauben könnte, diese unsäglichen Machenschaften der Geheimdienste hätte nun ein Ende gefunden. Aber Staub legt sich bekanntlich wieder, manchmal früher, manchmal später.
Der Tod des Wissenschaftlers Frank Rudolph Olsen ist da nur die Spitze des Eisberges.
Die Geheimdienste, nicht nur die der USA, sondern überall auf der Welt sind zu unantastbaren, eigenständigen und unkontrollierbaren Institutionen geworden, denen selbst ihre Verfassung, die Menschen oder das Gesetz nichts bedeutet. Sie stürzen Regierungen, manipulieren wichtige politische Entscheidungen, steuern die Massenmedien, beeinflussen Menschen und deren Leben und sehen das Töten als ein probates Werkzeug der Geheimhaltung, als ein legitimes Mittel zum Zweck. Geldwäsche, Drogen und Waffenhandel sind möglicherweise die Quellen, aus denen sich die meisten Geheimdienstoperationen finanzieren. Dadurch sind sie völlig unabhängig, absolut gesetz- und gewissenlos und so mächtig, dass JEDER Mensch sie fürchten muss. Dabei ist es völlig egal, ob sie unter den Namen CIA, MI6, BND, Mossad, DGSE, GRU, VEVAK oder SIS operieren.
Die „Operation Artischocke“ wurde eingestellt, nicht aber die Forschungen in diesem Bereich. Unter dem Namen MK-Ultra wurde das „Projekt Gehirnkrieg“ fortgesetzt. Mit denselben Leuten, den gleichen scheinbar nie versiegen wollenden Quellen an „Freiwilligen“, denselben und noch schlimmeren Methoden. Doch darüber berichtet ein anderer Artikel der demnächst an dieser Stelle folgt.
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Re: Die CIA und Menschenversuche... vor 4 Jahren, 9 Monaten
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Noch was interessantes zum Thema
CIA-"Family Jewels" veröffentlicht - Beweis für Gedankenexperimente
Nachdem der neue CIA-Direktor General Michael Hayden es vor wenigen Wochen angekündigt hatte, wurden kürzlich endlich die als “Family Jewels” bezeichnenden Dokumente der CIA veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine 693 Seiten umfassende Sammlung von Dokumenten, die diverse illegale Aktivitäten der CIA belegen. Angelegt wurde dieses Archiv 1973 auf einen Befehl des damaligen CIA-Direktors Arthur Schlesinger hin.
Das Dokument ist in seiner Gänze auf der Internetseite des National Security Archivs einsehbar.
Natürlich gibt die CIA diese belastenden Dokumente nicht aus reiner Wohltätigkeit oder einem Abteilungsübergreifenden LSD-Rausch resultierend heraus, sondern weil sich schon seit Jahren so genannte Freedom of Information Act-Requests ansammeln. Diese FOIA-Requests sind ein rechtliches Mittel, mit dem in den USA Bürger und/oder Organisationen die Herausgabe von Regierungsdokumenten einklagen können. Direktor Hayden machte natürlich trotzdem gute Miene zum bösen Spiel und sprach notgedrungen in Bezug auf die Inhalte der Dokumente von “einem Blick auf eine ganz andere Behörde, zu einer ganz anderen Zeit”. Berichten zu Folge hielt er sich daraufhin schnell die Hand vor die plötzlich wachsende Nase.
Der gewillte Bürger kann nun also genüsslich in diesem Archiv stöbern und skandalöses zu Tage fördern. Fürs erste hier ein Artikel von Robert Lusetich aus dem Australian, der sich mit den in den Dokumtenen enthaltenen Belegen für Gedankenexperimente befasst:
“Man übersieht ihn fast, aber auf Seite 425 der CIA-’Family Jewels’ findet sich ein kurzer Absatz, der ‘eventuell peinliche CIA-Aktivitäten’ beschreibt.
‘(Die CIA) führte an unwissenden Menschen Experimente durch, bei denen mit Hilfe von Verstand- und Persönlichkeitsändernden Drogen das menschliche Verhalten beeinflusst werden sollte.
Von all den schändlichen im Namen der Nationalen Sicherheit durchgeführten Aktivitäten der CIA sind diese Experimente, die im Auftrag der Behörde von bekannten Psychologen an nichts ahnenden Opfern - darunter bis zu vier Jahre junge Kinder - durchgeführt wurden, vielleicht die schrecklichsten.
‘Wir haben keine Antwort auf die moralischen Implikationen’ sagte der ehemalige CIA-Direktir Richard Helms einmal, als er nach diesen Experimenten gefragt wurde.
Die Veröffentlichung der Family Jewels hat ergeben, dass die CIA diese realen Dr. Strangeloves großzügig bezahlt hat und Pharmafirmen dazu animiert hat, bei den Experimenten zu helfen.
Die Behörde wandte sich an die großen Pharmakonzerne mit der Bitte, ihr jedes Medikament zur Verfügung zu stellen, welches wegen ‘unerwünschter Nebenwirkungen’ nicht auf den Markt gebracht werden könnte, um es an Mäusen und Affen zu testen. Alle Medikamente, die ein bestimmtes Profil erfüllten, wurden dann laut einer internen Memo an Freiwilligen aus der US-Armee getestet.
Die veröffentlichten Dokumente enthalten keine weiteren Details über die zahlreichen Gedankenkontrollexperimente wie MKULTRA, welches insgeheim von der Behörde durchgeführt wurde. MKULTRA erhielt im Jahre 1953 6% des gesamten CIA-Budgets, ohne dass irgendjemand das Projekt kontrolliert hat.
Durch frühere von der CIA im Zuge von FOIA-Requests veröffentlichte Dokumente wurde nur die Spitze des Eisbergs bekannt.
Die gestrigen Veröffentlichungen sind ein Erfolg für alle, die sich für die Wahrheit und Genugtuung eingesetzt haben.
Die Art der durchgeführten Experimente, welche in Regierungsdokumenten sowie Aussagen in zahlreichen Klagen gegen den CIA beschrieben wurden, ist schockierend. Dabei sind Tests mit LSD an Kindern, das Implantieren von Elektroden in den Gehirnen von Versuchspersonen oder auch das absichtliche kontaminieren von Menschen mit Uran.
‘Die CIA bezahlte meinen Großvater seit 1952, als ich gerade mal vier Jahre alt war, für meine Dienste als Versuchsperson’ schrieb zum Beispiel Carol Rutz.
"Während den nächsten 12 Jahren wurde ich getestet, trainiert und auf andere Weise benutzt. Elektroschocks, Drogen, Hypnose, Sinnesbetäubung (’sensory deprivation’) und andere Schockmittel wurden an mir benutzt, mit dem Ziel mich wütend zu machen und meine Persönlichkeit zu spalten. Mit den verschiedenen Persönlichkeiten sollte ich dann jeweils verschiedene Aufgaben erfüllen. Jede Bewusstseinsveränderung oder Persänlichkeitsbeeinflussung wurde so durchgeführt, dass ich später auf einen post-hypnotischen Auslöser reagieren würde. Als Reaktion auf den Auslöser würde ich dann eine bestimmte Handlung durchführen und micht später nicht daran erinnern.
‘Dieses Manchurian Candidate-Programm war nur eines von vielen Fällen, in dem die CIA mit Gedankenkontrolle experimentierte.
‘Eure Steuergelder haben das bezahlt’.
Die USA begannen diese Experimente nach dem Zweiten Weltkrieg, als sie sich hunderte von Nazi-Wissenschaftlern und -ärzten schnappten, die in den deutschen Konzentrationslagern an Gedankenkontrolle forschten. Die USA fürchteten, die Wissenschaftler könnten in die Hände der Sowjets fallen.
Hochrangige US-Miliärs und -Geheimdienstler wollten vermeiden, in dem Wettlauf um das Wissen um Gehirnwäsche hinter den kommunistischen Block zurückzufallen.
Die Programme wurden bis in die 70er Jahre fortgeführt, wenn auch streng geheim. Dann befahl Helms die Zerstörung vieler Dokumente, die die Programme belegten.
Manche Verschwörungstheoretiker glauben dass die CIA ihr erstmals in den frühen 50ern formuliertes Ziel erreicht hat, und in der Lage ist eine Persönlichkeit so zu verändern dass die Person ‘Handlungen durchführt, die ihrem Moralkodex widersprechen’.
Lawrence Teeter, der Anwalt für Sirhan Sirhan, hat gesagt sein Mandant sei 1968 für den Mord an Robert Kennedy gehirngewaschen worden.
Theodore Kaczynski, der so genannte Unabomber, nahm in den späten 50ern während seiner Studienzeit an der Harvard-Universität freiwillg an Gedankenexperimenten der CIA teil.”
Quelle: Politblog.net
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Operation Bluebird, Mind Control, MKUltra....Alles zusammen Folter pur vor 4 Jahren, 7 Monaten
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Hallo zusammen
Gerade bin ich dabei ein neues Buch zu lesen von Naomi Klein mit dem Titel " Die Schock Strategie".
Eigentlich war ich der Meinung nur ein Buch über Wirtschaftsmacht in den Händen zu halten, doch ich sollte irren.
In den ersten Kapiteln wird über "Mind Control" berichtet und über den Psychater Ewen Cameron, der durch die CIA finanziert Menschenversuche durchführte um den menschlichen Geist auszulöschen und neu zu erschaffen.
Das ganze hat den Beigeschmack eines schlecht inzinierten Frankenstein Streifens
Wen also tatsächlich Dinge über Mind Control interessieren, sollte sich diees Buch unbedingt schnappen.
Auch das eigentliche Thema, nämlich die Macht der Konzerne und ihre Arbeitsweise mit den Regierungen und Politikern, sit sehr interessant.
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Re: Die CIA und Menschenversuche... vor 4 Jahren, 7 Monaten
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Wenn ich mich recht erinnere, dann ging es bei MK-Ultra auch schon um solche Versuche. Die CIA wollte mit allen möglichen Drogen versuchen einen Menschen gefügig zu machen, um ihn alle Informationen zu entlocken und umzudrehen. Das Prinzip scheint wohl nicht in Vergessenheit geraten zu sein.
Infos zu MKULTRA:
www.v-22.de/content/view/50/34/
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Erkenne die Wahrheit, Erkenne die Verschwörung
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Re: Die CIA und Menschenversuche... vor 4 Jahren, 7 Monaten
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@ Grandmaster
Ich hab vergessen den wichtigsten Teil noch mit dazu zu schreiben: Erst hieß das Programm "Blue Bird", dann wurde es auf "Artischocke" umbenannt und dann auf "MK Ultra", wobei die ganze Geschichte an sich als Mind Control verkauft wurde.
Unter dem Begriff Mind Control sollten allerdings Hellseher usw. für die CIA arbeiten, was auch teilweise getan wurde.
Aber im großen uns ganzen ging es der CIA nur darum, besondere Techniken zur Befragung zu bekommen.
Schon Irrsinn wenn man sieht, was die aus normalen Menschen gemacht haben.
Eines der härtesten beispiele ist ein US Bürger, den man festgenommen hatte weil er unter dem Verdacht stand, eine "schmutzige" Bombe bauen zu wollen.
JOSE? PADILLA wurde im Mai 2002 festgenommen, als feindlicher Kombattant eingestuft, was ihm somit sämtliche Rechte nahm.
Anschließend wurde er in das Gefängnis der US-Marine in Charleston, Sotuh Carolina gebracht, wo er mit LSD /PCP "behandelt" wurde
Zudem wurde er in einer winzigen Zelle gehalten, bekam immer wenn er zum Verhör geführt wurde eine absolut Lichtundurchlässige Brille aufgesetzt, Ketten wurden ihm angelegt und dicke, absolut Schalldichte Kopfhörer wurden Ihm aufgesetzt.
Kein Tageslicht, keine Stimmen oder andere Geräusche...
Das ganze hat man insgesamt 1307 Tage mit dem Mann gemacht.
Beim Verhör selber wurde er dann mit hämmererden geräuschen vollgedröhnt, Stroboskopblitze oder sonstirgendwie grelles Licht wurde ihm angetan.
Im Dezember 2006 wurde er vor Gericht angehört, ein Psychiater bescheinigte, das er sich absolut nicht selbst verteidigen könne,weil er nur noch kindliches Verhalten an den Tag lege.
Der Richter allerdings sah das anders und erklärte ihn für Verhandlungsfähig.
In Guantanamo wird nicht nur das gleiche Ziel angestrebt, dort hat man noch den berüchtigten "Block Delta".
Das perverse an der Sache in Guantanamo ist, das man dort Anwälte und Psychiater hat, die diese ganze Angelegenheit teilweise mit überprüfen, damit kein Unrecht geschieht....
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