Dieser Herr Professor hat sie - gelinde ausgedrückt - nicht mehr alle.
Zum ersten würde ein Kalb nur frische Milch bekommen und sicherlich keine bereits erhitzte, des weiteren wird die Milch erhitzt um Keine abzutöten, die die Milch länger haltbar machen.
Oder wurde die Muttermilch vom Prof. auch abgekocht? Das würde einiges erklären...
So ein Hohlkopf!!!
Der hat von Lebensmitteln soviel Ahnung wie die Kühe von der Englischen Hitparade...
Rohmilch ist unerhitzte, unbehandelte Milch, die direkt vom Bauern ab Hof verkauft wird. Abgefüllt kommt sie unter dem Namen Vorzugsmilch in den Handel. Ihre Nähr- und Vitalstoffe sind noch in naturbelassener Form.
Wegen ihres möglichen Gehalts an ungesunden Keimen sollten Immunschwache, Schwangere, Kleinkinder und alte Menschen auf ihren Verzehr verzichten. Die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Gewinnung, Keimgehalt und Behandlung von Rohmilch sind so streng, daß wenige Bauern sich in der Lage sehen, sie zu erfüllen.
Pasteurisierte Milch wird relativ schonend, für ca. 15-40 Sekunden, in der Regel auf 71-75°C erhitzt. Die Milch wird haltbarer, ihr biologisches Gefüge jedoch leicht gestört, der Vitamingehalt um 10-15 % herabgesetzt und das Milcheiweiß erfährt eine geringfügige Denaturierung um 10 %. Vollmilch ist pasteurisierte Milch mit mindestens 3,5 % Fettgehalt.
Ultrahocherhitzte Milch (H-Milch) wird bei 135-150°C keimfrei gemacht. Sie ist ungekühlt lange haltbar. Die starke Erhitzung verändert und zerstört aber wertvolle Nährstoffe und beeinträchtigt den Geschmack.
Bei homogenisierter Milch wurden die großen Fettkügelchen mechanisch zerkleinert. Das Aufrahmen wird verlangsamt. Ernährungsphysiologisch ist dieses Verfahren völlig überflüssig.
Bio-Milch wird unter höchsten Qualitätsanforderungen v.a. auf Demeter- und Bioland-Höfen erzeugt. Die artgerecht gehaltenen Kühe erhalten überwiegend hofeigenes Futter. Auf Wirkstoffzusätze wie Antibiotika und Masthilfen wird verzichtet. Erkrankte Tiere werden naturheilkundlich behandelt. Bio-Milch ist meist schadstoffärmer als konventionelle Milch. Ihre schonende Behandlung während Transport und Weiterverarbeitung garantieren den hohen Nähr- und Vitalstoffgehalt.
Sie darf je nach Verbandsrichtlinien lediglich pasteurisiert und homogenisiert werden. Bio-Mich ist zwar weniger lange haltbar als konventionelle, aus ihr kann jedoch noch Dickmilch zubereitet werden, wenn sie einmal sauer geworden ist.
Sauermilchprodukte
Rohe Milch wird bei Zimmertemperatur innerhalb von 24 Stunden dick. Bei diesem Säuerungsprozeß bauen Säurebakterien den Milchzucker zu Milchsäure ab, das Eiweiß flockt aus. Es entsteht leicht bekömmliche Sauermilch, auch Dickmilch genannt. Aus ihr können Buttermilch, Joghurt und Kefir hergestellt werden.
Die Eigenschaften der Milchsäure hängen von den verwendeten Milchsäurebakterien ab. Es gibt links- und rechtsdrehende Milchsäure, von denen nur die letzte für den Menschen natürlich und gut verwertbar ist. Ihren gewünschten Überschuß erhält man durch Vergärung mit speziellen Bakterien, wie z.B. beim Bioghurt.
Käse enthalten die Nährstoffe der Milch in konzentrierter Form. Zahlreiche ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Kalium und Magnesium sowie die Vitamine A, D, E, K und viele B-Vitamine machen sie wertvoll.
So ein Trottel³
