@ Grandmaster
Die 200.000 sind glaube ich eher zu wenig, denn wenn man sich so umschaut sind wir doch gerade in der Arbeitswelt überaltert. Schau mal alleine in die Schulen, wo der Durchschnitt über 55 Jahre liegt. In vielen Betrieben wie Eisenhütten sind es vorwiegend ältere Mitarbeiter, weil die jüngeren den Knochenjob nicht machen wollen - Schiffsbau, Hochbau usw.
Selbst in den Büros sieht es nicht viel besser aus.
Und wenn wir dann sehen wie viele im Erwerbsleben stehen und zukünftig ausscheiden; da scheinen diese 200tausend tatsächlich viel zu wenig zu sein.
@ |TrixZ|
Es ist genau wie Du sagst: Es gibt deshalb keine Arbeitslosen mehr weil sie in den Leihfirmen untergebracht sind - wobei es eine Frage gibt die mir mal dringend so ein Politiker erklären muß:
Wenn jemand in einer Leihfirma arbeitet und dabei noch zusätzlich aufstocken muß, bedeutet das im Umkehrschluss auch, das derjenige nur den Mindestbeitrag in die Rentenversicherung einzahlen kann und somit im Rentenalter weitere Hilfen beantragen muß.
Wie bitte soll dieser Wahnsinn finanziert werden?
Und was Festanstellungen angeht ist es schon Ironie, wenn der Sachbearbeiter der ARGE, der dich ein Jahr gepiesackt hat und natürlich nicht vermitteln konnte, plötzlich mit dir in der Warteschlange steht, weil der Vertrag nach einem Jahr ausgelaufen ist.
Und ja, Kohl war der Held, der Leiharbeit regelrecht durchdrückte - diesem
Drecksack Schmutzbeutel haben wir einiges zu verdanken.
Dein Video ist genau das richtige um die Situation darzustellen.
@ Acheredon
Die sind nicht ganz fit glaube ich, denn vor wenigen Tagen hieß es noch, das wir zukünftig wohl 45 Stunden die Woche arbeiten müssten ( was ein Glück endlich weniger arbeiten zu können) - was gar nicht berücksichtigt wird ist die unumstößliche Tatsache, das der größte Teil Unmengen an Überstunden macht und es immer mehr werden. Ein Auszahlung wäre Wahnsinn und Urlaub kann man in den meisten Unternehmen gar nicht bekommen weil dann noch mehr Überstunden anfallen.
Diese ganzen Überstunden sind Arbeitsplätze!
Obwohl vor kurzem ''Experten'' gemeint haben, dass wir 1 Stunde länger arbeiten müssten, da Arbeitskräfte fehlen, also was denn nun?

Vor 20 Jahren noch hat man die Wochenarbeitszeit gekürzt um mehr Menschen in Arbeit zu bringen, doch der Wille zählt alleine nicht, die Firmen müssen auch einstellen. Haben sie aber nicht weil ja die Lohnkosten so wahnsinnig hoch sind
Auf unsere Knochen viel Geld verdienen aber sich darüber auslassen...
Schade das Sonntag keine Bundestagswahl ist...