Langsam aber sicher scheinen die Oberverdachtschöpfer wie der ehemalige Innenminister Schäuble und der derzeitige Innenminister de Maiziere ihre Paranoia auf andere zu übertragen.
An jeder Ecke sieht man Menschen die anders sind, sich anders kleiden, einen Bart tragen oder andere höchst verdächtige Dinge haben oder tun.
Jetzt hat die Polizei in Düsseldorf den Bock endgültig abgeschossen!
Unter der Überschrift
"Alarm : Polizeieinsatz in Schule in Düsseldorf beendet" könnte man sich etwas haarsträubendes vorstellen, doch nimmt man sich den Artikel vor, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und alle Beteiligten zum Arzt schicken.
Düsseldorf. Die Polizei rückte Dienstagmittag aus, um in Düsseldorf das Albrecht-Dürer-Berufskolleg zu räumen. Auf dem Schulgelände war ein unbekannter Mann in einem langen, schwarzen Mantel gesichtet worden. Die Suche nach ihm blieb jedoch erfolglos.
Das ist an sich schon der Hammer, oder nicht?
Die Meldung hat aber noch mehr hochkarätige Lacher in sich:
In Düsseldorf-Unterbilk wurde Dienstagmittag an der Straße am Fürstenwall das Albrecht-Dürer-Berufskolleg geräumt. Die Schule schlug gegen zwölf Uhr Alarm, nachdem ein 27-jähriger Schüler auf dem Gelände einen unbekannten Mann in einem langen, schwarzen Mantel gesehen hatte. Dieser Mann wird auf Mitte 20 geschätzt. Hinweise, dass er bewaffnet war, gab es zunächst nicht.
In Klassen eingeschlossen
Die rund 800 Schüler seien in ihren Klassen eingeschlossen worden. Nach und nach würden alle 60 Klassen geräumt und das gesamte Gebäude durchsucht. Die Schüler wurden aufgefordert, beim Verlassen der Schule leise zu sein. Sie wurden von Polizisten ins Freie begleitet. „Ich war froh, als ich einfach raus war“, sagte die 20-jährige Jennifer. Sie hatte knapp zwei Stunden im Klassenzimmer ausgeharrt. Nach zwei Stunden war nach Angaben der Polizei bereits „eine Vielzahl der Klassenräume“ leer.
Dennoch wurde am Nachmittag noch ein 30-köpfiges Sondereinsatzkommando in die Schule geschickt. Schwer bewaffnete Polizeibeamte sicherten während des Einsatzes das Schulgelände. Das gesamte Gebiet rund um das Gebäude wurde weiträumig abgesperrt.
30-köpfiges Sondereinsatzkommando
Gegen 15.45 Uhr war der Einsatz beendet, der Unbekannte wurde nicht gefunden. Insgesamt waren etwa 100 Beamte im Einsatz. Rund um den abgesperrten Bereich kam es nicht zu größeren Verkehrsstörungen. Die Ermittlungen dauern an. (NRZ/dapd)
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Mich wundert nicht das man auch die Bundeswehr im Inneren einsetzen will, denn schon mehrfach wurden Männer und sogar Frauen mit schwarzen, langen Mänteln gesichtet - auch sie waren plötzlich spurlos verschwunden...
In was für einer bescheuerten Welt leben wir eigentlich, wo man den Leuten eins vom Pferd erzählt und sie dann schon echte Wahnvorstellungen bekommen, gepaart mit Verfolgungswahn?
Nicht zu fassen
