hier mal ein Video für euch, für alle die es noch nicht gesehen haben, es ist zum Teil erschreckend erstaunlich und auch interessant.
Schon jetzt gilt das Gebiet rund um das Atomkraftwerk in Fukushima als unbewohnbar. Daran wird sich nach der offiziellen Bekanntmachung der japanischen Regierung, dass dieses Unglück am Kernkraftwerk Fukushima 1 die höchste Warnstufe erhalten hat, wohl auch für längere Zeit nichts mehr ändern.
Wahrscheinlich machten sich auch deshalb zwei Japaner auf den Weg in das Unglücksgebiet rund um das Kernkraftwerk Fukushima I. Mit der Kamera im Anschlag geht es durch zerstörte Gebiete die wie Geisterstädte wirken. Man sieht Tiere welche herrenlos umherirren und immer wieder hört man das drohende Geräusch des Geigerzählers.
Aw: Eine Reise Richtung Fukushima vor 1 Jahr, 1 Monat
Heute gibts schon wieder eine Meldung über ein Nachbeben...die kommen wohl gar nicht mehr zur Ruhe dort.
Erneut schweres Erdbeben in Japan
Japan ist erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Erdstoßes der Stärke 5,8 bis 5,9 lag jüngsten Angaben der japanischen Meteorologiebehörde zufolge im Süden der Präfektur Ibaraki, das Beben ereignete sich demnach in einer Tiefe von 70 Kilometern. Tsunami-Alarm wurde nicht ausgelöst.
Die Tiere die dort noch leben, können einem leid tun. Sie wissen nicht was mit ihnen geschieht...naja wie die meisten Menschen dort und hier ja auch nicht.
Ich hoffe die beiden hatten einen Geigerzähler dabei. Gesund kann das nicht gewesen sein. Das tückische an der radioaktiven Strahlung ist ja, dass in kontaminierten Gebieten manche Orte relativ sauber sind und gleich daneben gibt es hochverstrahlte Stellen. War jedenfalls in Tschernobyl so. Da mussten die Arbeiter beim Ein- und Austritt in die Sperrzone immer die Autos und die Kleidung wechseln. Es durfte nichts Verstrahltes mit hinausgenommen werden.
Ein ehemaliger KGB-Offizier hat übrigens vor kurzem ein interessantes Buch über seine Erlebnisse in der Sperrzone von Tschernobyl veröffentlicht. Die Russen waren ja damals nicht zimperlich. Er selbst wurde nach einiger Zeit sogar in den kaputten Reaktor geschicht, um dort Messungen vorzunehmen. Er selbst hat überlebt, die drei anderen Arbeiter aus seinem Team nicht.
Anatoly N. Tkachuk: Ich war im Sarkophag von Tschernobyl
Ich bin mal gespannt, wie sich das jetzt in Fukushima entwickelt. Da müssen ja sicherlich auch tausende von Arbeitern in die verstrahlte Zone, um den Reaktor zu sichern.
Sie sitzen ja in einem Auto, kommt immer darauf an wie lange man sich wo aufhält interessant ist übrigens der Kommentar welcher in meinem Blog gemacht wurde den ich hier mal, wie gutenberg sagen würde, plagiiere =)