Wir alle wissen, wenn wir nicht die richtigen Entscheidungen treffen, werden wir bestraft und bekommen es in aller Regel direkt zu spüren.
Warum soll es nach "menschlicher Logig" mit politischen Entscheidungen anders sein. Die Kette der Fehlentscheidungen reicht, wie wir wissen, weiter zurück. Die Politiker haben sich selbst und damit uns etwas vorgespielt. Und sie tun es weiter.
Wie in der Natur, so existieren auch in materiellen Bereichen - Materie ist auf die Entstehung zurückzuführen - Gesetze, die nicht von Menschenhand gemacht sind und die Gesetze des Menschen eines Tages über den Haufen werfen werden.
Bezogen auf die Europroblematik heißt das, das man nicht mehr (Materie) erhalten kann, als man durch Leistung und Energie erzeugt. Die Ungleichheit im eruopäischen Raum ist für jedermann sichtbar. Wenn die einen über ihre Verhältnisse leben, dann kann das nur zu Lasten von anderen gehen, wenn man diese schöne Situation erhalten möchte. Und wer strebt das nicht an? Zugute halten muss man allerdings, dass deutlich regionale Unterschiede bestehen, die sich in der Mentalität der Menschen und in den Ressourcen eines Landes ausdrücken. Und das ist schon der Grund dafür, dass es nicht allen gleich gut oder gleich schlecht gehen kann. Um einen "künstlichen" Gleichheitszustand herzustellen, muß man also, wie es Deutschland seit langem mit dem Länderausgleich praktiziert, umverteilen. Un das findet im Augenblick unter den europäischen Ländern statt. Das bedeutet grob gesagt, die Fleißigen und so Bevorteilten werden bestraft, und die weniger Fleißigen und so Benachteiligten werden belohnt. Mal sehen, wie lange das gut geht oder ob am Ende, dieses System letzendlich zusammenbricht.
Ungeachtet dessen, können die Deutschen zwar meinen, ihnen ginge es gut. Ob es aber wirklich so ist, sei dahingestellt. Bedenken wir nur, was wir uns alles leisten: verschuldete Kommunen und Länder (es soll Länder geben, die schon jetzt 50 % ihrer Einnahmen für Pensionen ausgeben), eine verschuldete Republick (die zukünftigen Zahlungen für Pensionen liegen schon jetzt bei 4-5 Billionen Euro und steigende Zinsausgaben) und eine Europaregierung obendrauf mit einem riesigen Kostenapparat, die letztendlich auch keine gleichen Lebensverhältnisse schaffen kann (jedes Land hat z. B. unterschiedliche Steuergesetze mit erheblichen Konsequenzen für die dort lebenden Menschen.)
Also geht das "Gezerre" um Vorteile und Nachteile weiter und inzwischen wird unmerklich eine riesige "Hypothek" aufgebaut, die keiner mehr zurückzahlen kann. Der Steuerzahler nicht und auch die zukünftigen Generationen nicht. Hier greifen wieder die Naturgesetze. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als auf einen "Neuanfang" zu warten, auch wenn dieser noch in der "fernen" Zukunft liegt.
Ich fürchte, der Neuanfang wird schneller kommen als manchem lieb sein wird.
Andererseits kann es so auch nicht weitergehen, denn alleine schon die Ausgaben - um mal einen Punkt aufzugreifen - für Pensionen sind absolut irrsinnig, schon alleine deshalb, weil Pensionäre nicht einen einzigen Cent in eine Pensionskasse gezahlt haben wie es Rentner machen müssen. Schon dort war abzusehen das dieses System irgendwann einmal kollabiert.
Jetzt allerdings hat es die gesamte Wirtschaft gepackt, wobei der Anschein entstehen könnte, es sei mit Absicht gemacht worden, denn wenn man sich anschaut welch seltsame Dinge gemacht werden, muß man davon ausgehen.
Oder ist hier jemand der Meinung, das man jemandem Geld geben sollte, der nicht in der Lage ist (und das lediglich aus Gier) seinen Laden selbst wieder in Schwung zu bringen, mit dem vorher sehr viel Geld gescheffelt hat?
Richtig, den Banken schiebt man alles in den Ar..., aber ein Handwerker dessen Rechnungen von den Kunden nicht gezahlt wurden, macht man den Laden zu - ohne wenn und aber.
Das ganze ist eine verkehrte Welt, denn man macht ganz gezielt das Gegenteil von dem was eigentlich gemacht werden müßte.
Ich hoffe nur, das dieses Europa in der derzeitigen Form - nämlich als Geldvernichter ohne weiteren Sinn - aufhört zu existieren und jedes Land wieder seine eigene Währung bekommt, mit der seltsamerweise vor der EU alle vernünftig lief und man nicht versucht, ein sinkendes Schiff zu retten indem man mit Eimern das Wasser ausschöpft. Das macht keinen Sinn.
Die Amis werden sich dann fleißig Geld drucken und gut ist das.
Pleite sind die Amis schon sehr viel länger - wie übrigens auch die Republikanisch, die ganz sicher nicht ihre Schulden zurückzahlen kann.
Und jedes andere Land der Erde, das auf dem gleichem System aufgebaut ist und so hohe Staatsschulden hat, wird ebenso schon lange pleite sein.
Man kann nicht immer nur auf Kredit leben und meinen, das es schon irgendwo geht, aber trotzdem noch Geld in riesigen Mengen ausgibt, wo man es einsparen kann.
Dann ist irgendwann absolut Schicht im Schacht, und was dann folgt oder folgen muß, ist doch wohl jedem klar?!