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@ anton
Außerdem verschlechtern wir durch den Bau neuer Kohlekraftwerke unsere Ökobilanz.
Wenn es um die Ökobilanz geht, ist man in anderen Richtungen doch auch nicht zimperlich, denn man baut Autos aus Aluminium und verkauft sie als besonders Umweltfreundlich, denn sie brauchen ja deutlich weniger Treibstoff, vermeiden dabei aber zu erklären, was diese Fahrzeuge an Energie benötigen, um es überhaupt einmal herzustellen.
Oder gehen wir zu diesen Hybridfahrzeugen, die lediglich regelrechte Umweltsäue sind, wenn man das ganze betrachtet.
Würde man die Energiebilanz ansehen, würden die Leute graue Haare bekommen.
Oder was ist mit Computern, den massig vorhandenen Servern usw.?!
Wir reden über Atomenergie, machen uns aber keine Gedanken darüber, das wir mal langsam anfangen müssen, den verbrauch deutlich zu verringern.
Wie kommt es das wir unsere Leitungsspannung immer weiter erhöhen und Geräte mit 230V laufen lassen, während Japaner die gleichen Geräte mit 100V betreiben?
Und warum verschlechtern die Kohlekraftwerke die Ökobilanz? Baut man die richtigen Filtersysteme, dürfte doch alles kein Problem mehr sein - macht man bei Autos doch auch, denn auch dort wird lediglich ein Filter vor gebaut, damit man die Technik an sich nicht ändern muß. Wo ist also der Unterschied?
Sicher, die AKW müssen weg, keine Frage.
Aber müssen wir uns statt dessen diese idiotischen Windräder in die Landschaft stellen, weil verschiedene Leute nicht wollen das andere Energien genutzt werden oder hängt immer noch die Energiewirtschaft dahinter, die weiterhin die Kontrolle behalten will?
Am Beispiel der Universität Bielefeld ist zu erkennen, das man sich sehr wohl unabhängig machen kann, was die Energieversorgung angeht, doch hier will man immer noch alles mit Windrädern und Solarzellen voll bauen, obwohl man von letzteren weiß, das sie eine schlechte Ausbeute bescheren - zumal Silizium seltener wird und natürlich deutlich teurer und Solarzellen viel zu wenig Energie produzieren (Energiebilanz).
@ Rahbaber
Da wollen nicht nur die Grünen Wählerstimmen fangen, aber genau diese Stimmfänger zu den eben auch die Grünen zählen, sind nicht wirklich ernst zu nehmen wenn es um die Umwelt geht.
Wenn man tatsächlich in der Politik so besorgt wäre, gäbe es schon lange eine andere Dienstwagenflotte, die ganz sicher nicht aus A8 bestehen würde, aber da heißt es dann ja, das diese Fahrzeuge den Ministern, Staatssekretären usw. zustehen.
Ja was will man machen, wenn die einem doch zustehen kann man sie nicht einfach abschaffen. Da wird selbst das Grundgesetz in vielen Teilen schneller geändert, als das auch nur einer der Umweltpolitiker tatsächlich mal bei sich anfängt.
Was in der Denkweise in Berlin anders geworden ist: Nichts!
Die angeblichen Ökos bei den Grünen sind in meinen Augen nur Aufschneider (Fischer ist ja schon bei BMW tätig und sackt sich das Geld ein und hat ganz sicher kein grünes Gewissen mehr).
Die CDU mit Merkel kann man nicht ernst nehmen, denn selbst eine Kuh hat mehr Ahnung von Umwelt; Merkel sorgt nur dafür das die Industrie weiterhin Geld scheffeln kann.
Würde die Windenergie keinen Milliardensubventionen bekommen (In 2009 waren es schon 7,5 Milliarden €!)gäbe es diesen Zweig überhaupt nicht.
Gehen wir dann zur Fahrzeugtechnik der Automobilhersteller, gibt es keine Gesetzlichen Vorgaben, denn Fahrzeuge verbrauchen nicht wirklich weniger, sondern nur umgerechnet auf das Gewicht! Tatsächlich aber werden die Autos immer schwerer, weil immer mehr Schnickschnack eingebaut bekommen.
Was soll ein Pollenfilter, wenn doch irgendwann die Fenster oder Türen aufgehen - woher wissen die Pollen das sie nicht ins Auto dürfen?
Was sollen zig Fahrassistenten, können die Fahrer nicht mehr selbst denken und fahren, haben sie nicht mehr den Überblick? Dann sollen sie nicht mehr fahren, sondern sich fahren lassen, mit Bus, Taxi oder Bahn fahren...
Auch wenn es nicht dazu gehört, aber der Gesetzgeber macht im Grunde nur dann etwas, wenn es gegen uns geht. Das beste Beispiel ist die Idee der Erhöhung des Bußgeldes, wenn jemand als Fahrer während der Fahrt telefoniert.
Es wäre ganz einfach eine technische Lösung zu finden, das ein Handygespräch nur dann angenommen werden kann, wenn der Motor aus ist und ansonsten der Funkkontakt unterbrochen ist, das jedes Auto mit Freisprechanlage ausgerüstet sein muss - die gleichzeitig eine Art AB sein kann, usw.
Alles machbar, aber man kann ja besser Bußgelder nehmen, damit die Kassen gefüllt werden.
Wer dem Verkehrsminister glaubt, das es um Sicherheit geht, dem ist nicht zu helfen.
Um noch einmal kurz auf den Atomstrom zu kommen:
Seit dem ersten AKW hat noch niemand ein Endlager entdeckt, das so sicher ist das nichts passiert. Wäre das in anderen Bereichen so gewesen, gäbe es diesen Bereich schon lange nicht mehr.
Hier muß viel Taschengeld geflossen sein, damit die AKWs überhaupt noch existieren.
Und sehe ich mir jetzt die Elektroautos an kann man auch nur mit dem Kopf schütteln. Die Konzerne erzielen sich Jahr für Jahr mehr und mehr Gewinne und lassen sich die Forschung für Elektroautos noch von der Bundesregierung bezahlen.
Wo bitte sind wir denn hier???
@ Rudi
Nein, nicht die Energiekonzerne sind das Problem, sondern unsere Rückgratlosen Politiker wie Merkel.
Nicht Merkel und die erbärmliche Bundesregierung macht die Energiepolitik, sondern RWE und Eon, Vattenfall... selbst die kleinen regionalen Versorger tanzen auf den Tischen.
Was als erstes Passieren muß:
Unternehmen müssen eigene Minikraftwerke bekommen (Brennstoffzelle), damit sei völlig unabhängig sind.
Damit ist gewährleistet das kein Netz zusammenbrechen kann und die Versorgung angepasst werden kann, sie ist sehr viel billiger als herkömmliche Versorgung.
Das ganze lässt sich sogar im Miniformat für Häuser bauen, die Idee ist nämlich schon so alt wie der Strom, hat sich aber nicht durchgesetzt (wen wundert es, denn schon damals hat man verstanden das viel Geld zu verdienen ist, wenn man erst einmal eine Monopolstellung hat).
Wären Unternehmen , egal welcher Größe, völlig unabhängig hätten wir gravierende Vorteile.
Wenn das funktioniert, könnte man dazu übergehen alle öffentlichen Gebäude damit auszustatten, Privathäuser usw.
Die jetzige Art und Weise der alternativen Energie ist für mich bislang nur Augenwischerei.
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