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Deutschland ohne Innovationen? Deutsche Firmen sperren sich wohl eher
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THEMA: Deutschland ohne Innovationen? Deutsche Firmen sperren sich wohl eher
#2235
Deutschland ohne Innovationen? Deutsche Firmen sperren sich wohl eher vor 4 Jahren, 7 Monaten  
Hallo zusammen


Seit einiger Zeit beobachte ich die Art und Weise, wie an das Problem von Ernergiegewinnung herangegangen wird.
Dabei sind einige Dinge ganz offensichtlich von den Medien bewußt unterdrükt worden wie z.B. die Aussage von zwei Russischen Wissenschaftlern, die herausbekommen haben wollen dass Erdöl nicht wie ursprünglich angenommen wurde, entstanden ist.
Sondern das schlichtweg Butangas des Rätsels Lösung ist.
Man sprach in den Bericht von Kurz - und langkettigen Kohlenwasserstoffen, wobei nach deren Aussage eben nur kurzkettige Kohlenwasserstoffe wie angenommen entstehen könnten.
Im Laborversuch hat man diese Annahme überprüft und kam zu dem Ergebnis, das "Erdöl" zukünftig aus Butangas sehr wohl künstlich hergestellt werden könnte.

Merkwürdigerweise ist dieser Beitrag nicht mehr zu finden...

Nun gut, jetzt habe ich einen anderen Beitrag gefunden der auf einer neuen Idee beruhte, nämlich die Verwertung von Müll!
An sich nichts neues werden manche sagen, doch Tatsche ist jedoch immer noch, das die sogenannten "gelben Säcke" ins Ausland verkauft werden, die es dort verbrennen - weil sehr gute Ernergiewerte damit erreicht werden können.
Seltsam an der ganzen Sache ist lediglich - und darüber sollte man sich auch einmal Gedankn machen - das der Verbraucher für diese Verpackungen immer noch zahlt und mit den gelben Säcken weiterhin immer noch eine große Menge Geld verdient wird.
Doch dann kann man daraus wieder Diesel gewinnen und wir zahlen dann nochmal dafür...

Ganz schön Dumm, oder nicht?

Nun aber zum Artikel, der es wert ist gelesen zu werden, auch wenn er schon etwas älter ist - aber immer noch aktuell.
Hintergrund ist nämlich eigentlich, das es zwar ein Deutscher erfunden hat, das patent wie es scheint allerdings an die BP verkauft wurde...

Diesel - Treibstofferzeugung aus Müll www.rolf-keppler.de

Impressum

www.mdr.de/einfach-genial/erfindungen/

Sendung vom 20.05.2003: "Alternativen im Tank"
In Deutschland fallen jährlich 1,5 Millionen Tonnen Müll an. Das meiste davon wird deponiert oder verbrannt.
Und das, obwohl auch im Restmüll noch erhebliche Energiereserven schlummern.

Kraftstoff aus Reststoffen und Plastikmüll gewinnen - das klingt wie ein Traum. Mit einer neuen Reaktortechnologie zur Dieselerzeugung könnte dieser Traum bald Wirklichkeit werden. Um die versteckten Energiereserven im Müll optimal nutzbar machen zu können, werden die granulierten Abfälle im Spezialreaktor auf 300 bis 400 Grad erhitzt. Damit die komplexen Kohlenwasserstoffverbindungen des Granulats zu kleinteiligeren Dieselmolekülen umgewandelt werden können, ist noch die Zugabe eines Katalysators erforderlich.

Das Gemisch aus Ton und Mineralien wirkt wie eine starke Säure und unterstützt den Zersetzungsprozess. Aus dem Gemisch im Reaktor entweicht als Reaktionsprodukt gasförmiger Diesel. Dieser wird aufgefangen und kondensiert. Das Endprodukt ist reines Dieselöl von hervorragender Qualität. Aus 120 Kilogramm Restmüllgranulat lassen sich ca. 100 Liter Diesel herstellen. Mit dem Verfahren könnten bis zu 15 Prozent des bundesweiten Dieselbedarfs gedeckt werden. Leider erschweren derzeit genehmigungsrechtliche Probleme die Markteinführung der einfach genialen Technologie.

Der Erfinder, Christian Koch, schreibt mir:

Aus 120 kg Restkunststoff lassen sich 100 kg Diesel erzeugen. Im Müll ist weniger enthalten und entsprechend niedriger sind die Ausbeuten. Dafür sind es größere Mengen:

- 17 Mio. t Hausmüll je Jahr in Deutschland

- 5 Mio. t hausmüllähnlicher Gewerbeabfälle

- 3 Mio. t Mehr und Einwegverpackungen

- 2 Mio. t Gummi- Reststoffe

- 1 Mio. t Automobil-Reststoffe und

- 1 Mio. t Altöle

dazu große Mengen an Fetten, landwirtschaftliche Abfälle und Wertstoffe (Stroh, Holz u. a. )

In Europa sind es in allen Sparten die ca. 5-fache Menge. Da das Verfahren nicht auf Deutschland beschränkt bleiben sollte, könnten erhebliche Anteile von Treibstoffen auf diese Weise von der nächsten Generation erzeugt werden.
Will das die deutsche Regierung oder hat sie Angst vor so vielen Arbeitsplätzen (ca. 500.000)?
Mit freundlichen Grüßen, Christian Koch

Weiter schreibt mir Dr. Christian Koch zu seiner Dieselmüllumwandlungsanlage
EVK GmbH & Co. KG
Energie • Verfahrenstechnik • Katalysatoren
Büro Buttenheim - Schulstraße 8
96155 Buttenheim
Tel. 09545 / 208 - Fax: 09545 / 950325
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
mobil: 01776912170
Katalytische drucklose Verölung von Reststoffen

Die katalytische drucklose Verölung von Reststoffen in der Anlage KDV 500 ermöglicht die Verwertung von Rest- und Abfallstoffen mit organischem Anteil.

Solche Stoffe sind vor allem

* Altöle aller Art und Schadstoffbelastungen
* Kunststoffe aller Art
* Fette und Bioöle
* Vakuumrückstände aus der Erdölindustrie

Diese Abbildungen zeigen den Aufbau der Anlage KDV 500:




INPUT


Rest- und Abfallstoffe
Altöle Kunststoffe

Fette und Bioöle

Vakuumrückstände aus Erdölraffinerien

Katalysator
ca. 1% der Produktmenge

Kalk
nur bei Kunststoffen und Trafoölen


Elektroenergie
0,1 – 0,2 kWh je Liter Produkt;
Anschlusswert 60 kW

Thermische Energie
Nutzung der Restgasverbrennung der Anlage zur Vorwärmung der Altöle;

Wenn möglich, Trocknung der Reststoffe durch Restenergie des Rauchgases


OUTPUT

Dieselöl OUTPUT

Erfüllt alle Anforderungen der Norm hinsichtlich Viskosität, Heizwert, Verbrennungsverhalten und Sauberkeit.

Menge: 500 l/h

Bei hohem Schwefelgehalt der Reststoffe (fast nur bei Schwerölen) erfolgt eine ca. 50%ige Entschwefelung in der Anlage.


Rückstände OUTPUT

2 – 8 % der Gesamtmenge;

Salze durch Reaktion des Katalysators mit Halogenanteilen (insbesondere Chlor) in den Eingangsstoffen; Katalysator wird zurück gewonnen, der Rest auf Deponien entsorgt;

In speziellen Fällen verwertbar, z.B. zu Phosphordünger bei Tiermehl


Gesamtwirkungsgrad der Anlage

Die Dichte von Dieselöl beträgt ca. 0,86 kg/Liter.

0,86 kg Dieselöl entsprechen einem Rauminhalt von 1 Liter

1 kg Dieselöl entsprechen einem Rauminhalt von 1,16 Liter

1kg Dieselöl entsprechen einem Heizwert von 42E6 J/kg

Folglich beträgt der Heizwert von einem Liter Diesel

(42E6 J/kg)/1,16 = 36,12E6 J/kg

36,12E6 J/Liter = 36,12E6*2,778E(-7) kWh/Liter

= 10,03 kWh/Liter

Wenn die Müll-Dieselumwandlung zwischen 0,1 kWh und 0,2 kWh Strom pro Liter Diesel benötigt, hat die Anlage einen Wirkungsgrad zwischen

10,03/01 = 10 030 %
und
10,03/0,2 = 5015 %

Ein Rundbriefleser hat mir mitgeteilt, dass der Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung durchschnittlich 35 % beträgt.
Die 0,1 kWh bis 0,2 kWh müssen ja auch produziert werden.

Daher reduziert sich der Gesamtwirkungsgrad der Anlage auf einen Wert zwischen

10030 % * 0,35 = 3510 %
und
5015 % * 0,35 = 1755 %

Weiter schreibt mir der Rundbriefleser:
Von einem Wirkungsgrad kann man hier auch nicht wirklich sprechen. Denn es handelt sich nur um die Bewertung des zusätzlichen energetischen Aufwandes im Verhältnis zur Energie, die im Endprodukt Diesel steckt. Die Anfangsprodukte Müll ........ hatten natürlich einen höheren Energieinhalt als dieses Endprodukt. Da gehen noch thermische Verluste ab und wahrscheinlich auch ein gewisser Aufwand für den Katalysator.
Trotzdem ist das ein hochinteressantes Verfahren!

Kommentar von Rolf Keppler: Das Material für den Katalysator lässt sich laut Dr. Koch unverändert wiedergewinnen und spielt daher für den Gesamtwirkungsgrad keine Rolle.

Wirkungsgrad ohne Berücksichtigung der voreingebrachten Energie,
falls der Müll ausschließlich verbrannt oder deponiert werden soll.


Wirkungsgrad mit Berücksichtigung der voreingebrachten Energie

Die Dichte von Dieselöl beträgt ca. 0,86 kg/Liter.
0,86 kg Dieselöl entsprechen einem Rauminhalt von 1 Liter
1,00 kg Dieselöl entsprechen einem Rauminhalt von 1,16 Liter
1,00 kg Dieselöl entsprechen einem Heizwert von 42E6 J/kg
Folglich beträgt der Heizwert von einem Liter Diesel
(42E6 J/kg)/1,16 = 36,12E6 J/kg
36,12E6 J/Liter = 36,12E6*2,778E(-7) kWh/Liter
= 10,03 kWh/Liter

Wenn die Müll-Dieselumwandlung zwischen 0,1 kWh und 0,2 kWh Strom pro Liter Diesel benötigt, hat die Anlage einen Wirkungsgrad zwischen

10,03/01 = 10 030 %
und
10,03/0,2 = 5015 %

Ein Rundbriefleser hat mir mitgeteilt, dass der Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung durchschnittlich 35 % beträgt.

Die 0,1 kWh bis 0,2 kWh müssen ja auch produziert werden.

Daher reduziert sich der Gesamtwirkungsgrad der Anlage auf einen Wert zwischen

10030 % * 0,35 = 3510 %
Und
5015 % * 0,35 = 1755 %

Der Wirkungsgrad ergibt sich aus der Selektivität und der Umsetzungstemperatur.

Da 80-90 % der in den Reststoffen enthaltenen Kohlenwasserstoffe in Form von CH2 als Diesel, 1-3 % als Benzin, 1-6 % als Gas entstehen und die Aufarbeitung der anorganischen Rückstände bis zum endlagerungsfähigen Pellet nur ca. 2-5 % der Energie erfordern, ergibt sich ein Garantiewirkungsgrad von 80 % und ein tatsächlicher Wirkungsgrad im Dauerbetrieb, bezogen auf den Kohlenwasserstoffinhalt von ca. 90 %.

Bitte berücksichtigen Sie die extrem niedrige Reaktionstemperatur, die der Katalysator ermöglicht von ca. 370°C, im Gegensatz zu den weit über 1000°C liegenden Temperaturen der Konkurrenzverfahren.

Dazu kommt, dass die strömenden Gase in unserem Verfahren Dieseldampf sind, der nur 0,5 % des Volumens des Rauchgases und ca. 1 % des Vergasungsgases ausmacht.


Hier bitte weiterlesen: www.s-line.de/homepages/keppler/diesel.htm
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