Also - das wird mir hier zu stammtischmäßig. Man kann doch nicht Gehälter vergleichen, ohne die Parameter zu kennen (Alter, Kinder, Dauer der Betriebszugehörigkeit, in welchem Betrieb wird gearbeitet, Tariflohn ja oder nein...)
Habe mal den Vergleich aus dem Netz gezogen:
Zimmermann: ca.2.400 EUR brutto -
www.gehalt-tipps.de/Gehaltsvergleich/Geh...nn/8915/Berlin/1678/
Müllmann: ca. 1600 EUR brutto -
www.zeit.de/online/2007/32/bg-verdienen?8
Sicherlich gibt es bei den einzelnen Betrieben Ausreißer nach oben und unten. Von der Arbeitszeit her müssen die tariflichen Vorgaben erfüllt werden.
Allerdings weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung, dass der Personalabbau im öffentlichen Dienst so weit fortgeschritten ist, dass z.B. die Post nicht mehr täglich zugestellt wird, weil es zu wenige Briefzusteller gibt (o.k. Post ist jetzt privat...). Neulich war unser Zusteller krank und seine Tour musste von einem anderen übernommen werden, der auch seine eigene Tour abzuarbeiten hatte. Folge: Post nur an 3 Tagen in der Woche.
Beamten kann man nicht kündigen? Mittlerweile sind die Landesbeamtengesetze sehr viel durchlässiger geworden und "Versetzungen in den vorzeitigen Ruhestand" sind durchaus möglich. Im Übrigen habe ich noch nicht von Arbeitern und Angestellten gehört, die jemals aus dem öffentlichen Dienst entlassen wurden.
Und sein wir mal ehrlich: man kann mit 1.000 EUR keine großen Sprünge machen und mit 2.000 EUR auch nicht, wenn man eine Familie zu ernähren hat. Pervers sind nicht die Gehälter im öffentlichen Dienst, sondern in der "freien" Wirtschaft begonnen ab der mittleren Managementebene.